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NEWSLETTER 30.01.2014

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Am 12. März eröffnet Bundesrat Alain Berset im altehrwürdigen Gewandhaus den viertägigen «Auftritt Schweiz» an der Buchmesse in Leipzig: 70 Schweizer Verlage präsentieren sich an dem vom renommierten Designatelier Oï als Leseinsel gestalteten Gemeinschaftsstand. Dort können Besucherinnen und Besucher in Ruhe schmökern oder an einem Tischgespräch mit Schweizer Literaturschaffenden teilnehmen. Denn über 80 Autorinnen und Autoren aller Landessprachen treten in und um die sächsische Stadt auf. Pro Helvetia hat das Kulturprogramm unterstützt und realisiert gleichzeitig zwei eigene Projekte zum Thema Übersetzen.

 

Pro Helvetia, Kommunikation

 
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«Mit anderen Worten»

Der «Auftritt Schweiz» an der Buchmesse in Leipzig bietet ein erfrischendes Kulturprogramm, etwa mit «Wohnzimmer-Lesungen». Pro Helvetia unterstützt den Messeauftritt und steuert Eigenes bei: Unter dem Titel «Mit anderen Worten» thematisieren vier Autoren-Übersetzer-Tandems in Leipzig, Dresden und Chemnitz ihre Arbeiten. In Kooperation mit dem Übersetzungsnetzwerk «Traduki» rückt die Stiftung ausserdem Schweizer Autorinnen und Autoren mit südosteuropäischem Hintergrund in den Fokus. Mehr dazu unter: www.auftritt-schweiz.ch


Vorprogramm zur Prag Quadriennale

Ab dem 1. Februar verwandeln sich im Rahmen des Festivals Antigel Gewächshäuser, Schwimmbäder oder Busdepots in und um Genf temporär in Aufführungsorte für Musik und Tanzperformances. Mit dem Festival beginnt auch das Vorprogramm «SharedSpace Switzerland» zur nächsten Prag Quadriennale 2015, dieser weltweit wichtigsten Plattform für Szenografie. Dieses Vorprogramm zur Quadriennale ergründet in weiteren Veranstaltungen in Basel und Altdorf aktuelle Entwicklungen in der Szenografie. Lesen Sie dazu unsere Pressemitteilung: www.prohelvetia.ch


 
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Vom Affen lernen

Mit Malerei, Installation, Video und Keramikobjekten jongliert Guillaume Pilet gekonnt zwischen High und Low, Kunst und Do-It-Yourself und erzeugt ganz eigene Universen. Das Kunsthaus Glarus zeigt den 1984 geborenen Lausanner ab dem 9. Februar in einer ersten institutionellen Einzelausstellung. In der Manier eines Amateur-Wissenschaftlers hat er ein Sammelsurium an Alltagsobjekten aus der Populärkultur über Affen angelegt, sie studiert und zu Werken, darunter das Projekt «Learning from Aping», verarbeitet. Details unter: www.kunsthausglarus.ch


Leben im High-Tech-Zeitalter

Was hat LSD mit High-Tech-Firmen zu tun? Und wie wird die Arbeitswelt der Zukunft aussehen? Antworten darauf liefert das Symposium LIFT vom 4. bis 7. Februar in Genf. LIFT ist einer der international bedeutendsten Kongresse im Bereich der digitalen Technologie. Im Rahmen ihres Programms «Mobile – in Touch with Digital Creation» wird Pro Helvetia zwei Expertenrunden präsentieren: Die eine beleuchtet, welchen Einfluss die Digitalisierung auf die kulturelle Produktion hat, die andere, wie Gegenkulturen die kreative Industrie inspirieren. Details unter: liftconference.com


 
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Lysistrata in Riga und Basel

Die Kammeroper Lysistrata dreht sich um Krieg und Frieden, um Liebe und Liebesentzug. Eine kontrovers angelegte neue Inszenierung verspricht die lettisch-schweizerische Koproduktion mit den beiden Komponisten Jekabs Nimanis und Kaspar Ewald. Musikalisch hochkarätig umgesetzt hat sie das lettische Ensemble Putni. Sie ist am am 14. Februar im Rahmen der Feierlichkeiten rund um die Kulturhauptstadt Riga 2014 im Riga Latvian Society House erstmals zu hören. Die Schweizer Premiere ist für den Herbst im Gare du Nord in Basel geplant. Mehr dazu unter: www.rlb.lv


Peter Fischli von der India Art Fair eingeladen

Die India Art Fair hat den Schweizer Künstler Peter Fischli nach New Delhi eingeladen. Im Rahmen der Messe debattiert er mit dem indischen Grafiker und Schriftsteller Sarnath Banerjee über Humor im Alltag und in der Kunst. Anschliessend reist er nach Mumbai und verleiht dort den Inlaks Fine Arts Awards für Nachwuchstalente. Organisiert hat diese Indien-Tour das Pro Helvetia-Verbindungsbüro vor Ort. Mehr Informationen unter: www.prohelvetia.in


Marc Méan sucht den Klang der Guzheng

Der Westschweizer Jazzpianist Marc Méan interessiert sich für traditionelle chinesische Musik. Eingeladen von der Aussenstelle in Shanghai ist er bis Ende März in einem Atelier-Aufenthalt in der Millionenstadt. Bereits in der ersten Woche konnte er durch den Jz Club Kontakte zur dortigen Musik- und Kulturszene knüpfen. In Zusammenarbeit mit Musikern, die traditionelle Instrumente wie die Guzheng spielen, versucht er, neue Klangwelten zu schaffen. In seinem Blog lässt er uns daran teilhaben: marcmean.tumblr.com


Da Motus! tourt durchs südliche Afrika

In ihrem Stück «Con Tatto» spielt die Freiburger Tanzcompagnie «Da Motus!» auf überraschende Art mit dem öffentlichen Raum, den Passanten und Zuschauern. Im März tourt die Compagnie damit durch Südafrika und Mozambique. Dafür hat sie sich mit vier Tänzern der südafrikanischen Gruppe «The Forgotten Angle Theater Collaborative» zusammengeschlossen. Diesen Kulturaustausch hat das Verbindungsbüro von Pro Helvetia in Johannesburg ermöglicht. Daten unter: www.damotus.ch


 
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Den Weg auf die Bühne erleichtern

Das Schreibatelier «Textes en Scènes 2014» will vier jungen Westschweizer Dramatikerinnen und Dramatikern den Weg auf die Bühne erleichtern. Angegliedert ist das Autorenförderprogramm an den Theatern Arsenic in Lausanne und St-Gervais in Genf. Ein selbst gewählter Theaterautor begleitet das Entstehen eines neuen Stücks. Eines davon gelangt schliesslich in einer Koproduktion der beiden renommierten Bühnen zur Aufführung. Bewerben können sich Interessierte bis am 31. März unter www.ssa.ch, wo auch die Teilnahmebedingungen erläutert sind.


Der Erkenntnisgewinn in der Krise

Das Istituto Svizzero di Roma (ISR) schreibt im Rahmen seines Programms «Studio Roma – Programma transdisciplinare sul contemporaneo» einen jährlichen Aufenthalt in der Villa Maraini aus. Angeboten werden Workshops, Feldstudien und Meisterklassen mit international renommierten Experten. Das Thema dieses Programms lautet: «Der Krise begegnen: Wissenskonzepte und -werkzeuge auf dem Prüfstand». Teilnehmen können insgesamt zwölf Kunstschaffende sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Eingabeschluss ist der 24. Februar. Mehr dazu unter: www.istitutosvizzero.it


Auf nach Avignon!

Jeden Juli verwandelt sich das Provence-Städtchen Avignon ins weltweit grösste Schaulaufen der Theaterwelt. Vom 17. bis 25. Juli erhalten junge Theater- und Tanztalente Gelegenheit, sich während einer Woche unter fachkundiger Leitung intensiv mit der Bühnenkunst auseinanderzusetzen. Die Ausgabe 2014 dieses Nachwuchsprojekts von Pro Helvetia wird in Zusammenarbeit mit der Festivalleitung organisiert. Das Anmeldeformular können in der Schweiz aktive Künstlerinnen und Künstler hier herunterladen oder über theater@prohelvetia.ch bestellen.


 
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29 Bände Charles-Ferdinand Ramuz

Zwanzig Jahre lang haben Fachleute der Universität Lausanne auf der «Baustelle Ramuz», wie sie die Gesamtausgabe des Waadtländer Autors nennen, recherchiert, editiert und kommentiert. Nun ist der letzte von 29 Bänden erschienen. Begleitet von der Biografie «Vies de C. F. Ramuz», die laut dem Magazin «L’Hebdo» mit Zeichnungen, Zeitungsausschnitten und Familienfotos neue Blicke auf den 1947 verstorbenen Autor erlaubt. Und «Le Temps» betont, wie viel bisher Unveröffentlichtes die von Pro Helvetia unterstützte Gesamtaufgabe bietet. Mehr dazu unter: www.slatkine.com


 
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Pro Helvetia
Schweizer Kulturstiftung
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Redaktion: Isabel Drews

Die Stiftung Pro Helvetia fördert und vermittelt Schweizer Kultur
in der Schweiz und rund um die Welt.

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