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NEWSLETTER 29.01.2015

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Das im Pariser Marais-Quartier gelegene Centre Culturel Suisse ist das Schaufenster für Schweizer Kunst und Kultur in der französischen Haupstadt. Dieses Jahr wird das Centre 30 Jahre alt. Aus diesem Anlass zeigen die beiden Co-Direktoren Jean-Paul Felley und Olivier Kaeser im Verlauf des Jahres einen überraschenden Querschnitt durchs zeitgenössische Schweizer Kulturschaffen. Den Auftakt machen im Januar die Schweizer Künstler Pierre Vadi und Nicolas Party. Nicht nur in Paris, auch in den Residenzen auf den Verbindungsbüros von Pro Helvetia in Shanghai, Johannesburg, Kairo und New Delhi können Schweizer Kunstschaffende internationale Netzwerke erschliessen. Im Dialog mit anderen Kulturen erhalten sie neue Impulse für ihre Arbeit.

 

Ihre Pro Helvetia Kommunikation

 
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Szenografische Vielfalt im Gespräch

Im Juni startet in Prag die Quadriennale, die wichtigste internationale Plattform für Szenografie. Auch die Schweiz wird vertreten sein. In diesem Zusammenhang thematisieren vier Salongespräche, ob szenografisches Handeln unter dem Blickwinkel der performativen Künste dasselbe bedeutet, wie in der Architektur, der visuellen Kunst oder den Kulturwissenschaften. Das erste findet am 31. Januar in Genf mit dem Musiker Eric Linder, den Architekten Daniel Zamarbide und Leopold Banchini sowie den Szenografinnen Chiara Petrini und Sarah André statt. Mehr dazu unter: www.sharedspace.ch


 
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Zürich im Zeichen des Tanzes

Ob während der intimen 15-minütigen Performance «Le Triomphe de la Renommée» von Marie-Caroline Hominal oder der einstündigen Choreografie «Antes» von Guilherme Botelho für seine Companie Alias: Zürich steht für ganze vier Tage im Zeichen des zeitgenössischen Schweizer Tanzes. 14 verschiedene Tanzkreationen wurden von einer Expertenjury für die von Pro Helvetia mitinitiierten Swiss Dance Days 2015 ausgewählt, zudem finden Gesprächsrunden, eine Schifffahrt und eine Tanzparty statt. Programm unter: swissdancedays.ch


Genfer Symposium zur digitalen Zukunft

Die Lift Conference ist der Anlass in der Schweiz, um sich über Innovation, digitale Technologien und Unternehmertum auszutauschen. Ob an Workshops, in Gesprächsrunden oder mit Impulsreferaten: Vom 4. bis 6. Februar versammeln sich in Genf internationale Zukunftsforschende, Kreative, Tüftler, Investoren und Wissenschaftler, um über die neuesten Entwicklungen zu diskutieren. Im Rahmen von «Mobile. In Touch with Digital Creation» unterstützt Pro Helvetia hier Programmpunkte an der Schnittstelle von Kreativwirtschaft und digitaler Technologie. Details unter: liftconference.com


Papierkunst aus New Delhi

Papier hat es dem 30-jährigen Künstler Sachin George Sebastian aus New Delhi angetan. Aus dem fragilen Material baut er filigrane Gebilde, erstellt scherenschnittartige Werke und vielschichtige Collagen, die sich mit Themen wie Städtebau, Lebensraum und Migration auseinander setzen. Das Pro Helvetia-Residenzprogramm und die Rote Fabrik in Zürich bieten ihm die Möglichkeit, drei Monate in der Schweiz tätig zu sein, seine Arbeit weiterzuentwickeln und sich mit der hiesigen Kunstszene auszutauschen. Weitere Informationen unter: www.rotefabrik.ch


 
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Traumwandlerischer Bildersog

Seit 25 Jahren arbeiten die in Irland geborene Teresa Hubbard und der Schweizer Alexander Birchler zusammen und kreieren eindrückliche fotografische, filmische und skulpturale Werke. Das Irish Museum of Modern Art in Dublin zeigt noch bis zum 3. Mai in der Einzelausstellung «Sound Speed Marker» ihre neue, 2014 fertiggestellte Filmtrilogie. Typisch für die Arbeiten des Künstlerpaares steckt sie voller filmhistorischer Anspielungen. Im Künstlergespräch am 7. März geben die beiden einen Einblick in ihr Denken und Schaffen. Weitere Informationen: www.imma.ie


Laboratorium für neue Volksmusik

Der Schweizer Klarinettist und Komponist Dani Häusler, Hackbrettspieler Christoph Pfändler und E-Bassist Richi Hugener bilden auf dem Hermannshof im niedersächsischen Völksen zusammen mit sieben Musikern aus Deutschland und dem Iran ein ad hoc Ensemble. Gemeinsam erarbeiten sie Kompositionen, deren Wurzeln in den verschiedenen volksmusikalischen Traditionen begründet sind. Ziel ist es, den Blasmusikvereinen und Zupforchestern an den darauffolgenden Konzerten neue Stücke zu präsentieren. Details unter: www.hermannshof.de


Der Klang als Bewegung

«Siyaba: Found among Translation» ist eine multimediale Performance, entstanden aus der Zusammenarbeit zwischen der Schweizer Komponistin und Performerin Charlotte Hug, dem südafrikanischen Choreografen PJ Sabbagha und der Tanzkompanie Forgotten Angle Theatre Collaborative. Darin wird die Übersetzung von Klängen in Bewegungen und die sprachlose Kommunikation erforscht. Das Resultat zeigen sie am 9. und 10. März am Infecting The City Festival in Kapstadt und am 19. März nochmals am Francophonie Festival in Maputo. infectingthecity.com und www.ccfmoz.com


 
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Residenzen in China, Indien oder Südafrika

Sechs Schweizer Kunstschaffende beginnen das neue Jahr mit einer Residenz in Indien, Südafrika oder China. Die Poetin Heike Fiedler schreibt und performt in New Delhi, Hyderabad und Bangalore. Nele Dechmann und Nicola Ruffo vom Zürcher Kunstverein entwickeln zusammen mit Fabian Jaggi und Katrin Murbach von Ortreport in Johannesburg ein Buchprojekt zu 50 Gebäuden und ihren Bewohnern. Und der Multimediakünstler Urs August Steiner setzt sich derweil in China mit dem lokalen Filmschaffen auseinander. Bewerbungen für Residenzen 2016 bis 1. März 2015 unter www.prohelvetia.ch


 
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Spanische Literaturzeitschrift setzt Schweizer Akzent


Die bekannte spanische Literaturzeitschrift Quimera widmet der Schweiz in ihrer Februar-Ausgabe einen Schwerpunkt. Interviews mit den Autoren Roland Buti, Dorothee Elmiger, Pedro Lenz und Pierre Lepori, eine Einführung des Literaturvermittlers Daniel Rothenbühler und ein Gespräch mit der Verlegerin der Editions Zoé Caroline Coutau vermitteln ein vielfältiges Bild der zeitgenössischen Schweizer Literatur. Am 13. Februar wird die Publikation in der Schweizer Botschaft in Madrid vorgestellt. Weitere Informationen: revistaquimera.com

Zeit für Vermittlung – nun auch auf Englisch

Seit 2013 bietet die Online-Publikation «Zeit für Vermittlung» einen fundierten Überblick über zentrale Themenbereiche der Kulturvermittlung. Mit ihrem Glossar, den Praxisbeispielen und Einschätzungen von Akteurinnen und Akteuren der Schweizer Kulturlandschaft hat sie sich rasch zur Pflichtlektüre für Vermittlerinnen und Vermittler gemausert. Neu gibt es das Referenzwerk nicht nur auf Deutsch, Französisch und Italienisch, sondern auch auf Englisch, damit die Erkenntnisse Eingang in den internationalen Diskurs finden können. www.kultur-vermittlung.ch


 
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30 Jahre Centre Culturel Suisse in Paris

«Der Leuchtturm für Schweizer Kultur in Paris hat sich einen festen Platz unter der Konkurrenz erobert.» So titelte die Tageszeitung 24heures, nachdem seine beiden Direktoren, Jean-Paul Felley und Olivier Kaeser, vor den Medien ihr Jubiläumsprogramm vorgestellt hatten. «Unser Fokus liegt auf der zeitgenössischen Kultur», umriss das Duo im Le Temps ihre Programmations-Linie. Jährlich besuchen 40‘000 Besucherinnen und Besucher das Centre im Pariser Marais-Quartier. Laut Le Temps stammen 70 Prozent davon aus Frankreich, 20 Prozent aus der Schweiz. Lesen Sie dazu unsere Pressemitteilung: www.prohelvetia.ch


 
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Pro Helvetia
Schweizer Kulturstiftung
Kommunikation
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www.prohelvetia.ch

Redaktion: Isabel Drews

Die Stiftung Pro Helvetia fördert und vermittelt Schweizer Kultur
in der Schweiz und rund um die Welt.

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