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NEWSLETTER 29.04.2015

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Venedig lohnt sich immer für einen Besuch, diesen Frühling ganz besonders: Die Kunst hält wieder Einzug in der Lagunenstadt. Bundesrat Alain Berset wird am 8. Mai den Schweizer Pavillon an der 56. Ausgabe der Kunstbiennale feierlich eröffnen. Diesen bespielt die Schweizer Künstlerin Pamela Rosenkranz mit der Schau «Our Product»: Darin lädt sie die Besucherinnen und Besucher zu einer Reflexion über den zunehmenden Autonomieverlust des Menschen über seinen Körper ein. Allen, die es nicht nach Venedig schaffen, bleibt der Gang aufs nächste Postbüro: Aus Anlass der Biennale hat Pamela Rosenkranz eine Sonderbriefmarke für die schweizerische Post gestaltet, die in engem thematischen Zusammenhang mit ihrer Ausstellung im Schweizer Pavillon steht: Durch eine Struktur, die sich ertasten lässt, ähnelt sie menschlicher Haut.

 

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Schweizer Kunst in der Lagunenstadt

«Our Product» heisst die Ausstellung von Pamela Rosenkranz, mit der sie an der diesjährigen 56. Kunstbiennale Venedig den Schweizer Pavillon bespielt. Die Künstlerin setzt sich darin mit dem Menschen und seinem Körper auseinander, der angesichts von plastischer Chirurgie, Sportwahn und Konsumwut immer mehr zum «Material» wird, das sich der Norm entsprechend formen lässt. Der «Salon Suisse», das offizielle Schweizer Begleitprogramm im Palazzo Trevisan, thematisiert die unverminderte Aktualität der Dada-Bewegung. Lesen Sie dazu unsere Pressemitteilung: www.biennials.ch.


Matchmaking in der Literaturszene

Traditionellerweise trifft sich die Schweizer Literaturszene am Auffahrtswochenende an der Aare: Dann finden die Solothurner Literaturtage statt. Pro Helvetia organisiert am Samstag, 16. Mai von 10 bis 12 Uhr im Palais Besenval zum zweiten Mal ein Matchmaking für Schweizer und internationale Festivalmacherinnen und Literaturvermittler. Kurze, persönliche Begegnungen bieten die Gelegenheit, sich auszutauschen und eine Zusammenarbeit aufzugleisen. Informationen dazu unter: www.literatur.ch


 
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Volksmusik im Bleniotal

Im Tessiner Bleniotal erschallen diesen Frühling urtümliche Klänge: Für die zweite Edition des «Festival di musica popolare svizzera» lädt die Società Carnevale di Ludiano neun Volksmusikgruppen aus allen vier Schweizer Landesteilen nach Ludiano ein. In schönster Bergkulisse spielen am 13. Juni unter anderem Willis Wyberkapelle aus dem Toggenburg, die Tessiner Vox Blenii und das Orchestre La-Fa-Mi Tille aus Château d’Oex auf. Mehr zum Programm auf www.ludianoinfesta.ch.


Zu den Wurzeln der digitalen Kultur

Bis am 14. Juni wird im CentrePasquArt in Biel die Entwicklung der digitalen Kultur von ihrem Ursprung bis in die Gegenwart betrachtet: Die Gruppenausstellung «Short Cuts» lässt Medienkunstschaffende mit ihren historischen Wegbereitern aus den 60er- und 70er-Jahren in Dialog treten. Die interdisziplinär angelegte Ausstellung vereint raumfüllende Installationen, Videoprojektionen und Robotik-Objekte. Das Kooperationsprojekt «Short Cuts» wird von Pro Helvetia im Rahmen des Schwerpunkts «Digitale Kultur» unterstützt. Mehr Informationen unter: www.pasquart.ch


 
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Wenn Steine summen

«As if I became upside down, right side up» heisst die erste institutionelle Einzelausstellung der in Basel lebenden Künstlerin Hannah Weinberger in Deutschland. Zu sehen ist sie vom 18. April bis 26. Juli 2015 im Harburger Bahnhof in Hamburg. Die 27-Jährige arbeitet jenseits klassischer Ausstellungsformate vorwiegend mit Sound, Skulptur, Performance und Video. Für ihre Installation «Humming Stones» beispielsweise verwendet sie sechs ausgehöhlte Schweizer Felsbrocken als Lautsprecher, die ihre Komposition verstärken. Der synthetische Sound mischt sich mit der Klangfarbe des Steins und den Geräuschen vor Ort zu einem raumfüllenden audiovisuellen Erlebnis. Mehr dazu: www.kvhbf.de


Ein Fest der Bühnenkunst

Ab dem 14. Mai 2015 zeigen die Wiener Festwochen fünf Wochen lang aktuelle Bühnenkunst auf höchstem Niveau. Dieses Jahr sind bei dem internationalen Kulturereignis drei neue Schweizer Produktionen zu sehen: Mats Staub zeigt seine Installation «21 – Erinnerungen ans Erwachsenwerden», Milo Rau ist mit «The Civil Wars» vertreten und das Junge Theater Basel führt das Stück «Noise» in der Inszenierung von Sebastian Nübling auf. Ausserdem ist mit «Go down, Moses» von Romeo Castellucci eine Co-Produktion des Théâtre Vidy-Lausanne zu Gast. Details unter: www.festwochen.at


Swiss Vibes in Paris

Swissvibes.org ist ein Blog, der die neusten Entwicklungen des Schweizer Pop und Jazz beleuchtet und unbekannte Talente aufspürt. Das Centre Culturel Suisse in Paris hat den Initiatoren des Blogs eine Carte Blanche erteilt: Vom 2. bis 4. Juni 2015 präsentiert Swiss Vibes eine Reihe mit sechs überraschungsreichen Konzerten. Der Spannungsbogen reicht vom psychotischen Rock von «Puts Marie» bis zum entstaubten Jazz von «PommelHORSE». Weitere Informationen: www.ccsparis.com


Ein Stück über das Verschwinden

«Black Out» des Schweizer Choreographen Philippe Saire widmet sich den dunklen Seiten des Lebens. Das Publikum blickt aus der Vogelperspektive auf das Geschehen an der Grenze zwischen Tanz und performativer Kunst. Im mit schwarzem Granulat bedeckten Boden hinterlassen die Tänzerinnen und Tänzer Spuren und entführen das Publikum in assoziative Räume, bis die Szene förmlich von der schwarzen Masse aufgesogen wird. Pro Helvetia Shanghai unterstützt die Chinatournee des Stücks. Spieldaten unter: www.philippesaire.ch


Vom Alltagsgegenstand zur Skulptur

Zusammen mit vier ägyptischen Kunstschaffenden nimmt die Schweizer Künstlerin Sandrine Pelletier vom 28. April bis 14. Mai 2015 an der Ausstellung «Possible but Uncertain – Contemporary Sculpture» im Saad Zaghloul Cultural Center in Kairo teil. Pelletier entwickelt aus Alltagsgegenständen symbolträchtige Bilder und Skulpturen, die sich Themen wie der Veränderung, Ritualen und Legenden annehmen. Die Zusammenarbeit ist im Rahmen eines Atelieraufenthalt Pelletiers in Kairo entstanden. Mehr dazu: www.sandrinepelletier.com


 
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Residenz im Wiels

Das einjährige Residenzprogramm im zeitgenössischen Kunstzentrum Wiels in Brüssel ist ein hervorragendes Sprungbrett für Nachwuchskünstlerinnen und - künstler: Neben einem Atelier, einer Wohnung und einem monatlichen Stipendium bietet es auch ein Mentoringprogramm, ein ausgezeichnetes Netzwerk sowie erste Ausstellungsmöglichkeiten im internationalen Kontext dieser pulsierenden Stadt. Pro Helvetia unterstützt vielversprechende Schweizer Talente, die am Residenzprogramm teilnehmen. Die Bewerbungen laufen über das zeitgenössische Kunstzentrum Wiels. Die Bewerbungsfrist läuft noch bis am 31. Mai 2015. Genaue Informationen unter: www.wiels.org


Im Labor: Schweiz-Russisches Residenzprogramm


Seit 2003 fördert das «artists-in-labs program» die künstlerische Forschung, indem es für Kunstschaffende Aufenthalte in wissenschaftlichen Forschungslabors organisiert und begleitet. Künstlerinnen und Künstler aller Disziplinen können sich bis zum 26. Mai 2015 für eine dreimonatige Residenz am Institute of Plant and Animal Ecology in Jekaterinburg (Russland) bewerben. Das IPAE erforscht die komplexen Ökosysteme Westsibiriens und des Urals und gewinnt dabei Erkenntnisse über Klimaveränderungen und die damit verbundenen Auswirkungen auf Mensch und Umwelt. Mehr Informationen und Anmeldung unter www.artistsinlabs.ch

 
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Literaturpaten für junge Schreibende

Schon zum dritten Mal findet im Rahmen des «Salon du livre et de la presse» in Genf das Mentoringprogramm «Parrains&Poulains» statt. Fünf Paare aus jeweils einem aufstrebenden Jungautor und einer erfahrenen Schriftstellerin werden geformt. Die Zweiergespanne treffen sich mehrmals vor und während des Salons. Die Jüngeren werden von ihren Mentoren in die Literaturszene eingeführt, profitieren von deren Erfahrung und Netzwerk. Die Zusammenarbeit mündet in eine Publikation, die zur Eröffnung des Salons am 29. April präsentiert wird. Mehr Informationen und die Publikation zum Herunterladen: www.salondulivre.ch


 
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Redaktion: Isabel Drews

Die Stiftung Pro Helvetia fördert und vermittelt Schweizer Kultur
in der Schweiz und rund um die Welt.

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