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NEWSLETTER 18.12.2014

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Die Kulturbotschaft für die Jahre 2016 bis 2020 – sie legt die Kulturförderung des Bundes fest – hat eine weitere Hürde genommen: Der Bundesrat hat das Dossier mit einem Gesamtbudget von 1,12 Milliarden Franken für das Bundesamt für Kultur, Pro Helvetia und das Landesmuseum ohne Abstriche ans Parlament überwiesen. In den Medien wurde dieser Regierungsentscheid mehrheitlich begrüsst: Bundesrat Alain Berset habe «ein ausgereiftes inhaltliches Programm mit klaren Prioritäten» vorgelegt, meinte etwa die «Neue Zürcher Zeitung». Im nächsten Jahr wird das Parlament die Botschaft diskutieren. Wir freuen uns auf eine breit geführte kulturpolitische Debatte. Doch vorerst wünschen wir Ihnen schöne Weihnachten und einen guten Start ins 2015!

 

Ihre Pro Helvetia Kommunikation

 
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Bundesrat hat Kulturbotschaft verabschiedet

Der Bundesrat gibt grünes Licht für die Kulturbotschaft 2016 bis 2020. In diesen fünf Jahren will er die kulturelle Teilhabe, den gesellschaftlichen Zusammenhalt sowie die Kreation und Innovation stärken. Dafür will er insgesamt 1.12 Milliarden investieren. Im Vergleich zur letzten Förderperiode erhöht er das jährliche Budget um 3,4 Prozent. Das Parlament wird das Geschäft nächstes Jahr beraten und verabschieden. Lesen Sie dazu die Pressemitteilung des Bundesamts für Kultur: www.bak.admin.ch


 
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Poetisches Basel

Vom 23. bis 25. Januar steht das Basler Literaturhaus ganz im Zeichen des 12. Lyrikfestivals. Eröffnet wird es von der für ihre poetisch-deftige Wortakrobatik bekannten Rapperin Big Zis und einer Schulklasse aus Oberwil, die im Vorfeld gemeinsam gedichtet und geschrieben haben. Wer Schräges mag, kommt beim dadaistischen Mundartpop des Berners King Pepe mit Herwig the Engine auf die Rechnung. Unter dem Titel «Gedichte sind Räume aus Worten» bietet die Autorin Birgit Kempker eine Schreibwerkstatt an. Höhepunkt des Festivals ist die Verleihung des Basler Lyrikpreises. Programm unter: www.lyrikfestival-basel.ch


Entdeckungsreise durch die Schweizer Jazzszene

Fünfzig Konzerte, zwanzig Clubs, zehn Bands: Das Festival Suisse Diagonales Jazz bietet eine Entdeckungsreise durch die Schweizer Nachwuchs-Jazzszene von Frick bis Sion, von La Chaux-de-Fonds bis Biasca. Der Auftakt ist am 10. Januar im Zürcher Moods mit der Sängerin Erika Stucky und der Formation Hildegard lernt fliegen. Dort tritt später auch das Akku Quintet auf. Der Freiburger Pianist Florian Favre und das Lausanner Kollektiv Oggy & The Phonics sind ebenso bei Suisse Diagonales Jazz zu hören, wie die Tessiner Band Insidevening. Programm unter: www.diagonales.ch


Literatur und Übersetzung im Gespräch

Im Zentrum der «Bieler Gespräche» steht der Austausch zwischen Autorinnen und Autoren und Übersetzerinnen und Übersetzern. In Workshops und an runden Tischen werden am 24. Januar im Bieler Literaturinstitut unveröffentlichte Texte und ihre Übersetzungen in andere Landessprachen diskutiert. Anschliessend kommt das Publikum in den Genuss der kurzen Texte oder Gedichte. Bei der achten Ausgabe sind etwa Yari Bernasconi, Camille Luscher, Li Mollet, Gabriella Soldini und Elisabeth Wandler-Deck mit von der Partie. Weitere Informationen unter: www.bielergespraeche.ch


 
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Schweizer Tanzszene in New York im Fokus

New Yorker Tanz-Fans können vom 9. bis am 18. Januar den zeitgenössischen Schweizer Tanz entdecken: Parallel zur grössten internationalen Tanz-Plattform, der APAP, haben drei Festivals im Big Apple Schweizer Produktionen programmiert: «The Triumph of Fame» von Marie-Caroline Hominal ist im Public Theatre zu erleben, «Supernatural» von Simone Aughterlony am Festival «American Realness» und «From A to B via C» von Alexandra Bachzetsis im Swiss Institute und am Coil Festival. Details unter: americanrealness.com und utrfestival.tumblr.com und www.ps122.org


Der Erinnerungssammler Mats Staub in Südafrika

Mats Staub sammelt Erinnerungen – und schafft damit Kunstprojekte. In der Video-Installation «21 – Erinnerungen ans Erwachsenwerden» zeigt der Berner Künstler Menschen unterschiedlicher Generationen, die sich Erlebnisse vergegenwärtigen, als sie 21 Jahre alt waren. Dieses Langzeitprojekt bringt ihn nun für eine Rechercheresidenz von Pro Helvetia nach Südafrika. Dort befragt er Menschen, die zur Zeit der Rassentrennung oder danach 21 Jahre alt wurden. Mehr Informationen zu den Residenzen unter www.prohelvetia.ch und zum Projekt unter www.matsstaub.com.


Mentorat für junge Choreografen in Südindien

Philippe Saires Tanzcompanie ist an die tausendmal in über 160 Ländern aufgetreten. Nun wurde der Schweizer Choreograf mit Unterstützung des Pro Helvetia-Verbindungsbüros in Indien nach Bangalore eingeladen, um dort jungen, aufstrebenden Choreografen mit seiner Erfahrung zur Seite zu stehen. Während einem Monat erarbeiten sie neue Choreografien, die an der Attakkalari India Biennial Premiere feiern werden. Das international angesehene Festival für zeitgenössischen Tanz, Digitale Künste und Forschung findet vom 6. bis 15. Februar statt. Mehr dazu unter: attakkalari.org


 
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Zeit zum Schreiben

Länger an einem literarischen Text dranbleiben können: Dies ermöglicht ein Werkbeitrag von Pro Helvetia für Schweizer oder hierzulande lebende Autorinnen und Autoren. Unterstützt werden Werke in allen vier Landessprachen. Vorausgesetzt wird eine vorherige literarische Publikation bei einem anerkannten Verlag oder in einem redaktionell betreuten digitalen Medium. Details zu den Rahmenbedingungen erfahren Sie unter www.prohelvetia.ch. Die Bewerbungsfrist läuft bis am 1. März 2015.


Eine Residenz an der Rijksakademie in Amsterdam


Das Residenzprogramm der Rijksakademie in Amsterdam ist ein erstklassiges Sprungbrett für visuelle Nachwuchskünstlerinnen und Nachwuchskünstler: Neben einem Atelier, einer Wohnung und einem monatlichen Stipendium bietet es auch ein Mentoringprogramm, eine gute Infrastruktur, ein hervorragendes Netzwerk sowie erste Ausstellungsmöglichkeiten im internationalen Kontext. Pro Helvetia unterstützt vielversprechende Schweizer Talente, daran teilzunehmen. Die Bewerbungen laufen über die Rijksakademie. Die Frist läuft vom 1. Januar bis am 1. Februar 2015. Genaue Informationen unter: www.rijksakademie.nl

Junge Theaterschaffende ans Berliner Theatertreffen

Die deutschsprachige Theaterszene trifft sich jeweils im Mai am Berliner Theatertreffen. Für junge Talente bietet das «Internationale Forum» des Festivals ein intensives Programm aus Aufführungsbesuchen, Workshops und diskursiven Formaten. Pro Helvetia ermöglicht drei Theaterschaffenden, von diesem aussergewöhnlichen Angebot zu profitieren. Bedingung ist, dass sie höchstens 35-jährig sind, kontinuierlich und professionell in der Schweiz arbeiten und über gute Deutschkenntnisse verfügen. Bewerbungsschluss ist am 31. Januar 2015. Details unter: www.prohelvetia.ch


Studio Roma

Das Istituto Svizzero di Roma schreibt im Rahmen von «Studio Roma – Programma transdisciplinare sul contemporaneo» einen jährlichen Aufenthalt in der Villa Maraini aus. Angeboten werden Workshops und Feldstudien mit international renommierten Künstlern und Theoretikerinnen. Das Forschungsthema lautet: «Der Krise begegnen: Der Begriff des Mehrwerts in der ästhetischen Erfahrung, der künstlerischen Praxis und der wissenschaftlichen Forschung». Teilnehmen können zwölf Kunstschaffende sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Eingabeschluss ist der 9. Februar 2015. Mehr dazu unter: www.studioroma.istitutosvizzero.it und www.istitutosvizzero.it.


 
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Über die Kunst der Inszenierung im Raum

Der Begriff «Szenografie» beschränkt sich längst nicht mehr auf die Theaterbühne. Die Inszenierung im Raum hat sich mittlerweile aller Bereiche öffentlichen Lebens bemächtigt: Von der politischen Rede über Gefängniszellen bis hin zu den virtuellen Welten in Videogames setzt sie alles in Szene. Das Kulturmagazin Passagen beleuchtet diese nicht sehr bekannte, tatsächlich aber omnipräsente Kunst. Zudem gibt es Einblick in die Vorbereitungen der wichtigsten Ausstellung für Szenografie – der Prag Quadriennale. Mehr dazu in der neuen Ausgabe: www.prohelvetia.ch


 
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Redaktion: Isabel Drews

Die Stiftung Pro Helvetia fördert und vermittelt Schweizer Kultur
in der Schweiz und rund um die Welt.

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