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NEWSLETTER 17.12.2015

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«Verliert nicht aus den Augen, was wirklich getan werden muss!» Mit diesem Aufruf richtet sich Milo Rau, einer der derzeit bedeutendsten Theatermacher, an die Künstler der Zukunft. Abgedruckt ist er in der neuen Ausgabe des Kulturmagazins Passagen. Dieses bringt anlässlich seines 30jährigen Jubiläums Gespräche mit Schweizer Kunstschaffenden: So erläutert Christian Marclay, welche Rolle er dem Zufall in seinen Werken beimisst. Und der 87-jährige Tessiner Schriftsteller Giovanni Orelli geisselt literarische Gefälligkeiten. Frisch ab Presse kommt auch die Jubiläums-Publikation des Centre Culturel Suisse in Paris. Sie porträtiert 30 Kunstschaffende, die das Centre seit seiner Gründung 1985 geprägt haben. Wir wünschen Ihnen eine spannende Lektüre und einen guten Start ins neue Jahr!

 

Pro Helvetia Kommunikation

 
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Bundesrat verabschiedet strategische Ziele

Der Bundesrat hat die strategischen Ziele von Pro Helvetia für die Jahre 2016-2020 verabschiedet. Inhaltlich sind diese abgestimmt mit der Kulturbotschaft für die gleiche Zeitperiode. So wird die Stiftung neu auch Werkbeiträge im Bereich der visuellen Künste einführen. Und unter dem Schwerpunkt «Kultur und Wirtschaft» hat Pro Helvetia vor, die Förderung von Design und interaktiven digitalen Medien weiterzuentwickeln. Lesen Sie die strategischen Ziele der Stiftung unter: www.prohelvetia.ch


 
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Erfolgreiche Schweizer Kreativindustrie

Der Computer-Gigant Apple hat das Zürcher Start-up Faceshift übernommen. Die Firma hat eine schnelle und billige Technologie entwickelt, die Mimik und Grimassen in Echtzeit nachahmt. Diese hat sogar in den neuen «Star Wars»-Streifen Eingang gefunden. Die Übernahme zeigt, dass die Arbeit von Pro Helvetia und Swissnex San Francisco Früchte trägt: Faceshift gehörte zur Schweizer Delegation an den weltweiten Treffen für Branchenprofis, wie etwa der Game Developers Conference in San Francisco. Mehr dazu unter: www.swissnexsanfrancisco.org


Poetisches Basel

Vom 29. bis am 31. Januar steht das Basler Literaturhaus ganz im Zeichen der Lyrik. Eröffnet wird die 13. Ausgabe des Lyrik-Festivals von Schülerinnen und Schülern: Vier Tage lang haben sie sich unter kundiger Leitung der Lyrikerin Svenja Herrmann und der Filmerin Bettina Eberhard dem Video-Poem gewidmet. Im Zentrum dieses neuen Genres steht jeweils ein Gedicht, das filmisch umgesetzt wird. Weiterer Höhepunkt ist die Verleihung des Basler Lyrikpreises an den Dichter und Übersetzer Ron Winkler. Programm unter: www.lyrikfestival-basel.ch


 
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Picknick mit Steiner/Lenzlinger im Ural

Werden Gerda Steiner und Jörg Lenzlinger von einem Museum eingeladen, ein Werk zu präsentieren, kommen sie normalerweise ohne irgendetwas dort an. Vor Ort schaut das Künstler-Duo dann, was sich machen lässt. So verhielt es sich auch dieses Mal: Eingeladen vom Kunstmuseum in Perm waren die beiden beeindruckt vom alltäglichen Leben der Menschen in dieser Stadt mitten in den Weiten des Urals. Entstanden ist die raumgreifende Installation «Picnic». Das Kulturaustauschprogramm von Pro Helvetia mit Russland hat die Schau tatkräftig unterstützt. Mehr dazu unter: www.prohelvetia.ru


Performing Arts in New York

Im Januar wird New York zum Performance-Mekka: Parallel zur Fachmesse APAP und verschiedenen internationalen Treffen stehen die angesagten Festivals «Under the Radar», «Coil» und «American Realness» auf dem Programm. Pro Helvetia nutzt diese Dynamik: Sie präsentiert im Big Apple den Choreografen Gilles Jobin aus Genf und seine Lausanner Berufskollegin YoungSoon Cho Jaquet sowie die beiden Theatermacher Massimo Furlan und Thom Luz. Am 13. und am 16. Januar organisiert sie den «Artist's Salon» mit. Details unter: www.apapnyc.apap365.org


Marc Méan Trio tourt mit Li XiaoChuan

Der Westschweizer Jazzpianist Marc Méan interessiert sich für fernöstliche Klangwelten. Anfangs 2014 hat er während einem Atelier-Aufenthalt in Shanghai Kontakte zur dortigen Musikszene geknüpft. Nun geht das Marc Méan Trio zusammen mit dem bekannten chinesischen Jazz-Trompeter Li XiaoChuan im Dezember auf Tournée: Auftritte gibt’s von Shanghai über Wuhan, Guangzhou bis nach Shenzhen. Wer eines dieser aussergewöhnlichen sino-schweizerischen Konzerte erleben möchte, hier die Tourdaten: marcmean.com


Entrückte Werke zur Umweltzerstörung

Ab dem 15. Januar 2016 ist in London der aus Morges stammende Künstler Julian Charrière in einer ersten Einzelausstellung zu sehen. Der aufstrebende 28-Jährige zeigt im renommierten Schauraum «Parasol Unit» Skulpturen, Fotografien und Installationen. In seinen Werken thematisiert er eindringlich die fortschreitende Klimaerwärmung. So scheint in «Tropisme» die Zeit stillzustehen: In einer Vitrine hat er bei minus 20 Grad Pflanzen mit einer Eisschicht überzogen. Doch es geht ein feiner Wind, so dass vereinzelte Stücke abgebrochen sind und in die Zukunft verweisen. Mehr dazu unter: www.parasol-unit.org


 
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Neue Projekte entwickeln in Indien, China oder Südafrika

In einem anderen kulturellen Kontext neue Projekte andenken und entwickeln: Dies ermöglichen dreimonatige Atelier-Aufenthalte für Schweizer Kunstschaffende, die Pro Helvetia 2017 in Indien, China und Südafrika anbietet. Möglich sind auch kürzere Rechercheaufenthalte, zusätzlich auch im arabischen Raum. Im Gegenzug bietet die Stiftung Kunst- und Kulturschaffenden aus diesen Regionen Aufenthalte hierzulande an. Weitere Informationen auf www.prohelvetia.ch oder bei den Aussenstellen der Stiftung in Kairo, New Delhi, Shanghai und Johannesburg.


In Ruhe an einem literarischen Projekt arbeiten

Autorinnen und Autoren aller vier Landessprachen können sich bis am 1. März 2016 mit einem Projekt für einen literarischen Werkbeitrag von Pro Helvetia bewerben. Die Werkbeiträge ermöglichen es ihnen, sich längerfristig auf einen literarischen Text konzentrieren zu können. Eine Jury wird jene Eingaben auswählen, die sie konzeptionell, inhaltlich und stilistisch am meisten überzeugen. Mehr Informationen zu den Teilnahmebedingungen unter: www.prohelvetia.ch


Vier bis zehn Monate im Studio Roma

Ganz seinem humanistischen Auftrag verpflichtet, fördert das Istituto Svizzero di Roma (ISR) den Austausch zwischen Kunst und Wissenschaft. So schreibt das ISR wiederum Residenzen im Rahmen seines Programms «Studio Roma. Transdisziplinäres Programm zur Gegenwart» aus: In der altehrwürdigen Villa Maraini stehen Kunstschaffenden oder Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zwölf Plätze zur Verfügung. Die Bewerbungsfrist läuft bis am 8. Februar. Details zu den Teilnahmebedingungen unter: www.istitutosvizzero.it


 
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75 Jahre Pro Helvetia, 30 Jahre Passagen

Vor 75 Jahren hat Pro Helvetia am Hirschengraben in Zürich, wo sie bis heute tätig ist, ihre ersten Büros bezogen. Und vor 30 Jahren wurde die erste Ausgabe von Passagen veröffentlicht. Grund genug, einen Blick in die Vergangenheit zu werfen. Der Historiker Daniel Di Falco untersucht, in welchem politischen und gesellschaftlichen Kontext Pro Helvetia 1939 gegründet wurde. Und der Theatermacher Milo Rau richtet sich in einer flammenden Rede an die Künstlerinnen und Künstler der Zukunft. Entdecken Sie die neue Ausgabe des Kulturmagazins Passagen: old.prohelvetia.ch/passagen


Zum 30. Geburtstag

Das Centre Culturel Suisse in Paris hat einen runden Geburtstag gefeiert und ein regelrechtes Feuerwerk an Schweizer Kunst gezündet. Als krönenden Abschluss ist soeben eine Jubiläums-Publikation erschienen: Der Band präsentiert Texte zu 30 Schweizer Kunstschaffenden, die das Centre von 1985 bis 2015 geprägt haben, verfasst von 30 namhaften Autorinnen und Autoren. Daneben gibt’s eine reich bebilderte Chronologie sowie ein gemeinsames Interview mit vier Direktoren, die dieses Schaufenster der Schweizer Kultur in Paris bislang geprägt haben. Mehr dazu unter: www.ccsparis.com


 
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Pro Helvetia
Schweizer Kulturstiftung
Kommunikation
Hirschengraben 22
8024 Zürich
E-Mail: communication@prohelvetia.ch
www.prohelvetia.ch

Redaktion: Isabel Drews

Die Stiftung Pro Helvetia fördert und vermittelt Schweizer Kultur
in der Schweiz und rund um die Welt.

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