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Biennalen Venedig

Ergebnisse der ersten Wahlrunde des Wettbewerbs für die Architekturbiennale 2018

Schweizer Pavillon in Venedig

Zusammensetzung der unabhängigen Jury

Marco Bakker, Jurypräsident
Architekt, Bakker & Blanc architectes, Lausanne und Zürich; Dozent an der ENAC der ETH Lausanne

Francesco Buzzi
Architektonischer Leiter, Buzzi studio d’architettura, Locarno

Irina Davidovici
Schriftstellerin und Postdoktorandin, ETH Zürich

Céline Guibat
Architektin, mijong architecture design, Zürich und Sitten

Isa Stürm
Architektin, Isa Stürm Urs Wolf SA, Zürich

Die Architekturbiennale gilt weltweit als eine der wichtigsten Plattformen für Architektur und Städtebau. Im Hinblick auf die 16. Ausgabe, welche im Mai 2018 eröffnet wird, hat die Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia im letzten Dezember einen Wettbewerb lanciert.

Von den 81 eingegangenen Bewerbungen hat Pro Helvetia auf Empfehlung der unabhängigen Biennale-Jury Architektur fünf für die zweite Runde ausgewählt. Die fünf Kandidaturen, welche gemäss Reglement ausgewählt wurden, sind die folgenden:

  • «Competition Culture», ein Projekt von Tanya Zein (Dipl. Arch. EPFL/FAS), Jean-Paul Jaccaud (Dipl. Arch. EPFL/FAS) und Simon Lamunière (Kurator) – Genf
  • «No man is an island – shared resources», ein Projekt von Corina Ebeling (Dipl. Arch. EPF/SIA), Charles O. Job (MA Urban Design. Dipl. RIBA), Cornelia Faist (Kuratorin, Kulturregisseurin, MA), Brigitte Lampert (Visuelle Gestalterin, MA, Central Saint Martins) und Katharina Hofer (Visuelle Gestalterin, FH, ZHdK) – Zürich
  • «Outlaw», ein Projekt von Charles Pictet (Dipl. Arch. FAS/SIA) – Genf
  • «Schwellenräume des Wohnens», ein Projekt von Florian Kessel (Dipl.-Ing. Arch.), Roland Züger (Dipl.-Ing. Arch.), Caspar Schärer (Dipl. Arch. ETH/SIA) und Marcel Bächtiger (Dipl. Arch. ETH) – Zürich
  • «2:1, Gute Wohnung», ein Projekt von Alessandro Bosshard (MSc ETH Arch.), Li Tavor (MSc ETH Arch.) und Matthew Vander Ploeg (M.Arch, UIC) – Zürich

Das Verfahren der ersten Beurteilungsrunde gliederte sich in drei Jurierungsrunden, welche fünf Projekte in einer Shortlist zur weiteren Bearbeitung auflistete. Die erste Stufe der Beurteilung befasste sich mit einem vertieften Einlesen und Vergleichen der eingereichten Projekte. Jedes Jurymitglied hatte im Vorfeld der eigentlichen Jurierung die Aufgabe, individuell die insgesamt 81 Vorschläge einzustufen und 10 Projekte für eine engere Wahl zu selektieren. In den darauffolgenden Juryrunden wurden die Ergebnisse verglichen und die nicht berücksichtigten Projekte ausgeschieden.

Die fünf ausgewählten Projekte werden der Jury am 7. April 2017 präsentiert. Die Kandidaten und Kandidatinnen werden die weiterentwickelten Projekte für die zweite Beurteilungsrunde vor dem 6. Juni 2017 eingeben.

Auf Empfehlung der Jury wird Pro Helvetia am 30. Juni 2017 das für den Schweizer Pavillon ausgewählte Projekt für die Architekturbiennale von Venedig 2018 nominieren.