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Prioritäre Jazzförderung

2017 – 2019

Florian Favre Trio / Kaos Protokoll / Luca Sisera Roofer

Florian Favre Trio

Veröffentlichungen

2013 «T’inquiète pas, ça va aller»
2016 «Ur»

Musikalische Demokratie – was auf dem Papier trocken klingt, hört sich live sehr ausgeklügelt an. «Florian Favre Trio» geht mit seinem Konzept der «Gleichberechtigung der Instrumente» neue und unkonventionelle Wege im Jazz. Dass die Mitglieder des Trios sich schon seit ihrer Ausbildung an der Hochschule der Künste Bern kennen, trägt zur Leichtigkeit und Augenhöhe bei, mit der sie sich in ihren Klangwelten begegnen. Seit 2011 verarbeiten Florian Favre (Klavier und Komposition), Manu Hagmann (Bass) und Arthur Hnatek (Schlagzeug) beispielsweise klassische oder elektronische Einflüsse und eröffnen als «Florian Favre Trio» ganz neue Perspektiven für das Jazz-Genre.

Nach «T’inquiète pas, ça va aller» haben sie 2016 mit «Ur» ihr zweites Album veröffentlicht. Ein Werk, das sich auf das Wesentliche konzentriert – auf die Essenz der Musik, wie es Florian Favre beschreibt, aus dessen Feder alle Kompositionen stammen.


Kaos Protokoll

Veröffentlichungen

2012 «quick & dirty»
2015 «Questclamationmarks»

Sie beherrschen den organisierten Wirrwarr: Seit 2010 schwören die Berner Flo Reichle (Schlagzeug), Marc Stucki (Saxophon) und Benedikt Wieland (E-Bass) den konventionellen Stilschubladen ab und mischen als «Kaos Protokoll» die nationale und internationale Jazzszene auf. Dabei ist der Name Programm, denn der genretechnische Blick über den Tellerrand und somit ein unverwechselbarer Stilmix sind für ihr Schaffend bezeichnend. Mit ihrer Mischung aus Jazz, Rock und Punk, manchmal gepaart mit Funkrhythmen und Reggae-Beats, loten sie die Grenzen des Kombinierbaren aus. Nach ihrem ersten Auftritt anlässlich der Jazzwerkstatt Bern veröffentlichen sie 2012 ihr erstes Album «quick & dirty». Dieses legt den Grundstein für ihren selbsternannten «elektronisch infizierten Punk-Jazz». 2015 doppeln sie mit «Questclamationmarks» nach. «Kaos Protokoll» – ein musikalisches Gesamtexperiment, das den klanglichen Ausnahme- zum Normalzustand erhebt.


Luca Sisera Roofer

Veröffentlichungen

2015 «Prospect»

Das Debutalbum hört sich an wie ein Reisetagebuch und wurde geschrieben von einem, der sich aufmachte, um die grosse musikalische Welt zu erkunden. Der Bündner Jazzbassist Luca Sisera komponierte die neun Stücke für «Prospect», dem Erstling seines Quintetts «Luca Sisera Roofer», inspiriert von der Überfahrt auf einem Hochseedampfer nach New York. Dass er sich danach eine Weile auf dem Kontinent des Swings umhörte, merkt man dem Album genauso an wie Siseras Vorliebe für das Wechselspiel von Komposition und Improvisation. Für «Luca Sisera Roofer» holte sich Sisera Michael Jaeger (Tenorsaxophon/Klarinette), Silvio Cadotsch (Posaune), Yves Theiler (Klavier) und Michi Stulz (Schlagzeug) ins Boot. Zusammen reiten sie seither auf derselben musikalischen Welle und fordern sich selbst, aber auch ihr Publikum mit ihren anspruchsvollen Klangcollagen heraus.