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Kritische Reflexion

Ausschreibung «Expanding Perspectives»

© Martin Heynen

Eingabetermin: 1. März 2023

nur via myprohelvetia

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Gianna Conrad
Spezialistin Innovation & Gesellschaft

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Wie lassen sich neue Räume für einen vielstimmigen Dialog erschliessen, in denen unterschiedliche Akteurinnen und Akteure Gehör finden, ihr Wissen teilen und sich vernetzen können? Wie können dadurch neue partizipative und kollaborative Ansätze ausgelotet werden? Welche kulturellen und gesellschaftlichen Netzwerke sind dabei von Relevanz, und wie werden so neue Kommunikationsformen ermöglicht?

Um solchen Fragen nachzugehen, lanciert die Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia die Ausschreibung «Expanding Perspectives». Nach «Multiply Perspectives» geht es in der Ausschreibung «Expanding Perspectives» um Projekte, die Angebote zur kritischen Reflexion unter unterschiedlichen Gesellschaftsgruppen machen und zur Vielstimmigkeit der Auseinandersetzung mit Kunst und Kultur beitragen. Pro Helvetia unterstützt damit gezielt Projekte von Schweizer Kunst- und Kulturschaffenden, die neue kreative Wege der Vernetzung und des Austauschs suchen.

Die Ausschreibung «Expanding Perspectives» richtet sich an Kunst- und Kulturschaffende (Künstlerinnen und Kuratoren, Kulturwissenschaftlerinnen und Kulturkritiker), die im Rahmen eines gemeinsamen Projekts Formen des Austauschs und der Vernetzung erproben und dabei neue Räume des Dialogs schaffen. Von besonderem Interesse sind neue Reflexionsformate, internationale und nationale Partnerschaften sowie Kollaborationen. Gesucht werden öffentlich wirksame Projekte von mindestens zwei Personen sowie von Kollektiven, die disziplinenübergreifende künstlerische Ansätze und Perspektiven vertreten. Ebenfalls unterstützt werden Projekte an der Schnittstelle zwischen künstlerischen und anderen Disziplinen. Gefördert werden analoge, digitale und hybride Formate.

Es werden einmalige Projektbeiträge in der Höhe von maximal CHF 25’000.00 gesprochen. Der Projektbeitrag kann sämtliche notwendigen Kosten decken, die zur Durchführung des Projekts erforderlich sind (Gagen, administrative Kosten, Kosten für die Projektbegleitung und gezielte Kommunikationsmassnahmen, u.a.). Ausgeschlossen sind jedoch Beiträge an Infrastruktur-, Ausrüstungs- und Betriebskosten sowie an Wartungskosten von digitalen Formaten. Bei internationalen Kooperations-Projekten müssen mindestens 50% der beteiligten Kunst- und Kulturschaffenden (Künstlerinnen und Kuratoren, Kulturwissenschaftlerinnen und Kulturkritiker) aus der Schweiz sein. Projekte, bei denen die Erschaffung oder Aufführung eines künstlerischen Werkes (Werkbeitrag) im Vordergrund steht, werden nicht unterstützt. Von einer Unterstützung ebenfalls ausgeschlossen sind Projekte journalistischer Recherchen und Reportagen (mit Publikationen in Printmedien oder digitalen Formaten) sowie PR-Projekte.

Voraussetzungen

Für eine Unterstützung setzt Pro Helvetia voraus, dass das Projekt
  • einen Bezug zur Schweiz hat;
  • eine öffentliche Reichweite anstrebt sowie eine klare Wirkungsabsicht verfolgt und umsetzt;
  • nicht Teil eines schulischen Curriculums oder einer Aus- bzw. Weiterbildung ist.
Die Jury prüft, ob das Projekt
  • mit seinem multiperspektivischen und dialogischen Ansatz und als Format überzeugt;
  • inhaltlich nachvollziehbar sowie zielgruppen- und wirkungsorientiert aufgebaut ist und umgesetzt wird;
  • das Potenzial aufweist, partizipative und kritische Diskussion von Kunst und Kultur in der Gesellschaft anzuregen;
  • neue Impulse setzt, um eine vertiefte und zeitgenössische Auseinandersetzung an der Schnittstelle von künstlerischen und gesellschaftlichen Themen anzustossen.

Eingabe und Entscheidfrist

Die Ausschreibung läuft ab dem 29.11.2022 bis zum 01.03.23. Eingabeberechtigt sind Schweizer Kunst- und Kulturschaffende sämtlicher Disziplinen, die Pro Helvetia fördert. Die Stiftung nimmt Gesuche ausschliesslich via myprohelvetia.ch entgegen. Es werden für bereits laufende Projekte keine rückwirkenden Beiträge gesprochen. Die Projekte dürfen frühestens vier Monate nach dem Eingabetermin (01.03.23) öffentlich präsentiert werden. Die Gesuche werden von einer Jury beurteilt. Entscheidfrist: Innerhalb von 4 Monaten ab Eingabetermin (01.03.23).

Zusammensetzung des Dossiers

  • Konzept zu Inhalt, Form, Zielen und Umsetzung des Projekts, mit Angaben zur Vernetzungsabsicht und zum Zielpublikum: max. 5 A4-Seiten und/oder ein interaktives Format (z.B. Video, Audio)
    Hinweis: Die Projektanträge müssen zum Zeitpunkt der Einreichung vollständig sein und alle im Projekt involvierten Personen enthalten.
  • Beschreibung der internationalen Zusammenarbeit, sofern das Projekt eine internationale Reichweite haben soll.
  • Angaben zu den beteiligten Personen (CV, inkl. Beschrieb von Aufgabe und Funktion innerhalb des Projekts; je den individuellen Beitrag zum Projekt mit Begründung der Relevanz der geplanten Zusammenarbeit)
  • Budget und Finanzierungsplan (mit detaillierten Angaben über sämtliche bei Dritten angefragten Finanzierungshilfen), inklusive der Angabe des von Pro Helvetia gewünschten Beitrags. Projekte werden mit maximal CHF 25‘000.00 gefördert, wobei die Höhe des finanziellen Beitrags von Pro Helvetia nicht über 50% des Gesamtbudgets liegen darf.
  • Zeitplan
  • Weitere Unterlagen (z.B. Unterlagen zu bereits umgesetzten Projekten, Medienspiegel, etc.)


[Illustration: © Martin Heynen]