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Biennalen Venedig

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Projektleitung Biennalen

Marianne Burki
Leiterin Visuelle Künste
mburki@prohelvetia.ch

Sandi Paucic
Projektleitung Schweizer Auftritt
spaucic@prohelvetia.ch

Rachele Giudici
Koordination Schweizer Auftritt
rgiudici@prohelvetia.ch

T +41 44 267 71 71

Medienauskünfte Schweiz

Sabina Schwarzenbach
Leiterin Kommunikation
sschwarzenbach@prohelvetia.ch

T +41 44 267 71 39

Isabel Drews
Kommunikation
idrews@prohelvetia.ch

T +41 44 267 71 51

Mehr Informationen zu den Biennalen

http://www.biennials.ch (englisch)
http://www.labiennale.org (englisch)

Die Biennalen von Venedig zählen zu den wichtigsten internationalen Plattformen für Gegenwartskunst und Architektur. Die Schweiz nimmt seit 1920 an der Biennale von Venedig (seit 1991 an der Architekturbiennale) teil. Pro Helvetia ist gemäss Kulturförderungsgesetz seit 2012 für die Schweizer Beiträge an den Biennalen in Venedig und Kairo zuständig.

Um die Künstlerinnen und Künstler sowie die Architektinnen und Architekten zu bestimmen, welche die Schweiz an den Biennalen vertreten, haben wir 2015 zwei unabhängige Jurys aus internationalen Fachleuten für visuelle Kunst und Architektur einberufen. Diese beiden Jurys sind vier Jahre lang im Amt. Sie ersetzen ein einziges Gremium für beide Disziplinen, das zwischen 2011 et 2014 tätig war.

Mitglieder der Kunstbiennalen-Jury
(2015-2018)
Jacqueline Uhlmann, Head of Fair Management and Communication bei LISTE Art Fair, Basel; Silvie Defraoui, Künstlerin; Balthazar Lovay, Direktor Fri Art, Freiburg; Michele Robecchi, Schriftsteller und Kurator; Christina Végh, Direktorin Kestnergesellschaft, Hannover
Mitglieder der
Architekturbiennalen-Jury (2015-2018)
Marco Bakker, Architekt bei Bakker & Blanc architectes, Lausanne und Zürich, Dozent an der ENAC der ETH Lausanne; Francesco Buzzi, Architektonischer Leiter des Buzzi studio d’architettura, Locarno; Irina Davidovici, Schriftstellerin und Postdoktorandin an der ETH Zürich; Beatrice Galilee (seit April 2012), Daniel Brodsky Associate Curator of Architecture and Design im Metropolitan Museum of Art, New York; Isa Stürm, Architektin bei Isa Stürm Urs Wolf AG, Zürich

Auskunft und Koordination

Jacqueline Wolf
jwolf@prohelvetia.ch

T +39 041 241 18 10

Veranstaltungen «Salon Suisse»

Palazzo Trevisan degli Ulivi
Campo S. Agnese –
Dorsoduro 810
I – 30123 Venezia
Lageplan

Salon Suisse (englisch)

Der Palazzo Trevisan degli Ulivi beherbergt unter dem Titel «Salon Suisse» das Begleitprogramm zum Schweizer Beitrag an die Biennalen Venedig. Der Patrizierpalast aus dem 15. Jahrhundert wird während der Biennalen zum Treffpunkt für Künstlerinnen und Künstler, Fachleute, Wissenschaftler, Studierende und Besucherinnen und Besucher aus aller Welt.

Ausserhalb der Biennalen organisieren wir, das Schweizerische Konsulat in Venedig und das Istituto Svizzero in Rom im Palazzo Trevisan abwechselnd Kulturveranstaltungen. Je nach Auslastung sind gegen einen Unkostenbeitrag auch projektbezogene Kurzaufenthalte für Kunstschaffende und Wissenschaftler möglich. Die Räume werden gegen einen Unkostenbeitrag auch an externe Veranstalter zur Verfügung gestellt.

Die zweite Etage des Palazzo Trevisan ist seit 1966 im Besitz der Eidgenossenschaft, die dort das Schweizerische Konsulat beherbergt. Zur Beletage des Palazzo gehören ebenfalls ein Saal (140m2) für Veranstaltungen und vier Wohngelegenheiten. Von 2005 bis Frühling 2012 war das Istituto Svizzero in Rom für den Kulturbetrieb im Palazzo Trevisan zuständig. Seither hat Pro Helvetia als Teil ihres Biennale-Engagements die Koordination der Kulturanlässe übernommen.

15th International Architecture Exhibition – la Biennale di Venezia
26.05.16 – 27.11.2016

Salons Suisses
26.05.2016: Salon Suisse Opening
16 – 18.06.2016: Salon Suisse One
08 – 10.09.2016: Salon Suisse Two
20 – 22.10.2016: Salon Suisse Three
24 – 26.11.2016: Salon Suisse Four

Schweizer Pavillon und Salon Suisse

Pressedossier

Pro Helvetia schickt Christian Kerez an die Biennale

Die Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia hat Christian Kerez für die Architekturbiennale 2016 in Venedig nominiert. Der Architekt und Professor an der ETH Zürich gestaltet im kommenden Jahr den Schweizer Pavillon. Die 15. Architekturbiennale in Venedig findet vom 28. Mai bis 27. November 2016 statt. Sie gilt weltweit als eine der wichtigsten Plattformen für Architektur und Städtebau.

Der Schweizer Architekt Christian Kerez, geboren 1962 in Maracaibo (VEN), wird den Schweizer Pavillon an der 15. Ausgabe der Architekturbiennale von Venedig bespielen. Kerez studierte an der ETH Zürich und lehrt dort seit 2009 als Professor für Architektur und Entwurf.

Internationalen Beifall erhielten kürzlich sein Bürohochhaus im chinesischen Zhengzhou und ein grossräumiges Projekt für sozialen Wohnungsbau in Brasilien. Bei der Schweizer Bevölkerung hat er sich mit dem Schulhaus-Neubau in Leutschenbach einen Namen gemacht. Der kompakte Bau ist geprägt durch riesige Stahlfachwerke und überrascht durch die im obersten Stockwerk befindliche Turnhalle mit Panoramablick. Tragwerk, Materialwahl und Raumkonzept bilden eine Einheit, die zugleich klar wie komplex wirkt.

Die konzeptuelle Strenge von Kerez’ Entwürfen zeigt sich auch im «Haus mit einer Wand», einem von einer einzigen Betonscheibe getragenen Zweifamilienhaus in Zürich-Witikon. Christian Kerez sucht nach einer spezifischen, neuen Erfahrung von architektonischem Raum, die nur das Medium Architektur erlaubt. Gleichzeitig legt er die dafür nötigen Kriterien offen. Im Entwurfsprozess vereinigt er fundamentale Überlegungen zur Architektur mit der Frage, wie ein architektonisches Konzept einen alltäglichen Beitrag leisten kann. Als Kuratorin für die Ausstellung von Kerez im Schweizer Pavillon wirkt die Kunsthistorikerin Sandra Oehy.

Salon Suisse 2016

Der «Salon Suisse» im Palazzo Trevisan ist das Begleitprogramm der Schweiz an den Biennalen von Venedig. . Als Salonnière für die 15. Architekturbiennale von Venedig konnte die Genfer Architekturexpertin Leïla el-Wakil gewonnen werden. El-Wakil lehrt und forscht an der Universität Genf über historisch gewachsene Lebensräume im Orient und Okzident. Sie verfügt über ein internationales Netzwerk in Europa und dem Nahen Osten. Als Bloggerin der «Tribune de Genève» engagiert sich die in Kairo geborene Schweizerin für das Kulturerbe Genfs und berichtet zu Themen der zeitgenössischen Architektur.

Neben der Biennale-Präsenz der Schweiz im Landespavillon hat sich der von Pro Helvetia initiierte «Salon Suisse» als Diskussionsplattform für Fachleute sowie Architektur- und Kunstinteressierte aus aller Welt erfolgreich etabliert. Im Palazzo Trevisan degli Ulivi wird seit 2012 in entspannter Atmosphäre über zeitgenössische Architektur und Kunst diskutiert.

Weitere Informationen

www.biennials.ch

57th International Art Exhibition – la Biennale di Venezia
13.05.2017 – 26.11.2017

Philipp Kaiser gestaltet die Ausstellung im Schweizer Pavillon 2017

Die Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia hat Philipp Kaiser für die Kunstbiennale 2017 in Venedig nominiert. Der gebürtige Berner, der heute in Los Angeles lebt und arbeitet, gilt als einer der weltweit am meisten beachteten Schweizer Ausstellungsmacher.

Der 1972 in Bern geborene Kurator Philipp Kaiser wird den Schweizer Pavillon in den Giardini von Venedig an der 57. Kunst-Biennale gestalten. Die von Pro Helvetia eingesetzte Biennale-Jury hat den in Los Angeles tätigen Kaiser dazu nominiert. Nachdem die Jury in den vergangenen Jahren jeweils einen Künstler oder eine Künstlerin berücksichtigt hat, legt sie den Schweizer Auftritt im Länderpavillon nächstes Jahr in die Hände eines Kurators. Kaisers Leistungsausweis als Ausstellungsmacher, der eine Brücke schlägt zwischen Europa und Amerika, zwischen monografischen und thematischen Ansätzen ebenso wie zwischen öffentlichen und privaten Sammlungen hat die Biennale-Jury von Pro Helvetia überzeugt. Die Biennale von Venedig ist eine der international wichtigsten Plattformen für Gegenwartskunst.

Philipp Kaiser, der als freier Kurator und Kritiker in Kalifornien arbeitet, ist nach wie vor eng mit der Schweizer Kunstszene verbunden: Am renommierten Getty Research Institute in seiner neuen Heimatstadt ist er zurzeit mit den Vorbereitungen für eine umfassende Schau über den Nachlass des berühmten Kurators Harald Szeemann tätig. Gestartet hat der promovierte Kunsthistoriker seine Laufbahn in der Schweiz: Von 2001 bis 2007 wirkte er als Kurator für moderne und zeitgenössische Kunst am Museum für Gegenwartskunst in Basel. Von dort wechselte er ans Museum of Contemporary Art, MOCA, nach Los Angeles. Im Alter von 39 Jahren wurde er zum Direktor des Museums Ludwig in Köln ernannt. Gastprofessuren an der Akademie der Bildenden Künste in Karlsruhe, der University of California in Los Angeles und, ebenfalls in Kalifornien, am Claremont Mc Kenna College belegen enge Bezüge zu Lehre und Forschung.

Partner für die 15. Architekturbiennale 2016 [unvollständige Liste]

  • Partner des «Salon Suisse»: Laufen Bathrooms AG
  • Holcim AG
  • ETH Zürich

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