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Neue Zusammenarbeitsmodelle – Kultur und Wirtschaft

Labyrinth of colorful wooden blocks, tetris

Nächste Ausschreibungen

Eingabe:
ab Mitte Dezember 2018

Eingabefrist:
1. März 2019

Projektleitung

Sylvain Gardel
Leitung Schwerpunkt Kultur & Wirtschaft

T +41 44 267 71 45

Kontakt


Medienauskünfte

Lisa Stadler
Kommunikation

T +41 44 267 71 51

Kontakt

Pro Helvetia erprobt neue Fördermodelle in den Bereichen Design und interaktive Medien. Hier gehören Schweizer Talente zur weltweiten Spitze – nicht zuletzt dank hervorragenden Studiengängen an den Hochschulen. Nach der Ausbildung treffen Kreative dieser Branchen jedoch nicht auf herkömmliche Institutionen wie Museen oder Theater, vielmehr müssen sie ihre Werke direkt auf den Markt bringen.

Diese Situation verlangt nach einer neuen Förderstrategie. Das von Pro Helvetia für die Periode 2016-2020 lancierte Fördermodell für Design und interaktive Medien zielt deshalb darauf ab, Projekte nicht nur mit Blick auf ihre künstlerische Qualität, sondern auch auf ihr Innovations- und Marktpotenzial zu fördern.

Folgendes sind die Massnahmen:

  • Mit dem Pilotprojekt «Neue Zusammenarbeitsmodelle – Kultur & Wirtschaft» mit Partnern aus der Innovations-, Wirtschafts- und Kulturförderung initiiert die Stiftung neue Instrumente, welche talentierten Kreativen zum Durchbruch verhelfen sollen. Diese Instrumente fokussieren auf den jeweiligen Entwicklungsprozess der Projekte – vom Konzept über den Prototypen zur Produktion bis hin zur Vermarktung – und werden von Pro Helvetia unter Beizug von Expertenwissen gezielt eingesetzt.
  • Schweizer Talente können sich so das nötige Rüstzeug aneignen, um ihre Projekte mit Fokus auf Qualität und Innovation weiterzuentwickeln. Darüber hinaus werden sie dabei unterstützt, die für die meisten Projekte notwendigen Schritte zur internationalen Vermarktung erfolgreich zu meistern.
  • Im Fokus der Förderung stehen künstlerisch wie technologisch innovative Projekte, die gleichzeitig auch wirtschaftliches Potential aufweisen.

Pro Helvetia entwickelt diese Massnahmen im Rahmen der Kulturbotschaft 2016-2020.

Fördermodell Design: Qualität und Innovation im Fokus

Nächste Ausschreibung

Eingabe:
ab Mitte Dezember 2018

Eingabefrist:
1. März 2019

Weitere Informationen zur Designförderung

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Projektleitung

Helen Muggli
Design, Interaktive Medien

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Design aus der Schweiz steht für hohe Qualität, Langlebigkeit und Innovation. Pro Helvetia zielt mit dem neuen, vierstufigen Fördermodell darauf ab, hochstehende Projekte aller Designbranchen zu unterstützen und zu ermöglichen. Ob Mode-, Produkt-, Möbel-, Grafik- oder Textilgestaltung: Schweizer Designtalente können dadurch neue Ideen nicht nur entwickeln, erproben und umsetzen, sondern die so entstandenen Produkte auch nachhaltig in den Märkten etablieren.

Pro Helvetia fördert qualitativ hochstehende und innovative Projekte und/oder Produkte auf allen Stufen der Wertschöpfungskette:

Pro Helvetia fördert qualitativ hochstehende und innovative Projekte und/oder Produkte auf allen Stufen der Wertschöpfungskette:

  • Der Konzeptbeitrag ermöglicht es, ein Konzept auszuarbeiten und zu visualisieren.
  • Der Beitrag an die Entwicklung eines Prototypen erlaubt es, ein Projekt bis zu einem ausgereiften Prototypen auszuarbeiten.
  • Dank dem Produktionsbeitrag kann ein Produkt in einer ersten Auflage produziert werden.
  • Mit einem Beitrag an die Projekterweiterung können schliesslich Vertriebspartner gefunden, Kollektionen ausgebaut und Marketingmassnahmen intensiviert werden. (ab 2018)

Parallel dazu bietet sich Designerinnen und Designern die Möglichkeit, Coaching- und Mentoringprogramme in Anspruch zu nehmen und ihre Arbeiten an Messen oder Branchentreffen im In- oder Ausland zu präsentieren. Pro Helvetia arbeitet dabei mit Partnern aus der Kultur-, Innovations- und Wirtschaftsförderung sowie privaten Förderern und Investoren zusammen.

Diese Instrumente sind Teil der von Pro Helvetia neu entwickelten «Neue Zusammenarbeitsmodelle – Kultur & Wirtschaft»

Fördermodell Interaktive Medien: Projektunterstützung und internationale Promotion

Nächste Ausschreibung

Eingabe:
ab Mitte Dezember 2018

Eingabefrist:
1. März 2019

 

Projektleitung

Helen Muggli
Design, Interaktive Medien

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Entdeckt unsere Online-Platform für die Gameindustrie in der Schweiz

swissgames.ch

Pro Helvetia unterstützt Computerspiele, Virtual und Augmented Reality (VR/AR) oder interaktive Comics sowie jede andere Form von digitalen Inhalten, deren Nutzung ein hohes Mass an Interaktion erfordert. Im Fokus stehen dabei vor allem qualitativ hochstehende und innovative Projekte mit internationalem Potenzial, die eine Brücke zwischen Kreativität, Technologie und Markt schlagen.

Folgende Fördermöglichkeiten bietet Pro Helvetia an:

  • Beiträge an die Entwicklung, Produktion und Verbreitung im Rahmen von jährlichen Ausschreibungen.
  • Unterstützung der internationalen Promotion der Schweizer Kreativen, insbesondere durch die Teilnahme an wichtigen Branchentreffen wie der Gamescom in Köln, der Game Developers Conference in San Francisco oder den VR Days Europe in Amsterdam.
  • Förderung von Initiativen in der Schweiz, welche die Visibilität und Kompetenz der hiesigen Entwicklerinnen und Entwickler digitaler Welten erhöhen.
  • Unterstützung von Veranstaltungen. Neben dem Ludicious – Zürich Game Festival oder dem World VR Forum in Crans-Montana sind das auch Hackathons, Gamejams, Workshops und Konferenzen. Priorität geniessen dabei Initiativen, die den Austausch unter Schweizer Kreativen anregen und ihnen helfen, internationale Beachtung verschaffen.

In der Förderung interaktiver digitaler Medien leistet Pro Helvetia seit 2010 Pionierarbeit. Mit den Programmen «GameCulture» und «Mobile – in touch with digital creation» verhalf sie der jungen Schweizer Szene zu Sichtbarkeit im In- und Ausland. Pro Helvetia engagiert sich im Bereich interaktive Medien mit Partnern aus der Kultur-, Innovations- und Wirtschaftsförderung sowie privater Förderer und Investoren.

Diese Instrumente sind Teil des von Pro Helvetia neu entwickelten «Neue Zusammenarbeitsmodelle – Kultur & Wirtschaft»

Matchmaking Cookbook

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Projektleitung

Sylvain Gardel
Leitung Schwerpunkt Kultur & Wirtschaft

T +41 44 267 71 45

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Engagement Migros, Match-Making Modul

«Es hat funktioniert – aber die Szene ist noch jung»

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Im Rahmen der ersten Initiativen von Pro Helvetia im Bereich interaktive Medien (GameCulture, Mobile) haben die Kreativschaffenden das Bedürfnis nach Unterstützung bei der Suche nach Vertriebspartnern ausgedrückt. Das Matchmaking, oder die Kunst, Treffen unter Einbezug verschiedener Affinitätskriterien zu organisieren, hat sich als unverzichtbares Mittel für die Unterstützung Schweizer Talente in einem extrem umkämpften Markt gezeigt. Seit 2016 testet Pro Helvetia mit dem Schwerpunkt «Kultur und Wirtschaft» neue Förderinstrumente, um kreative Talente bei der Etablierung auf dem Gebiet zu unterstützen.
Für den Zeitraum 2016–2018 setzte Engagement Migros mit dem «Match-Making-Modul» ein Pionierprogramm für digitale Kreative aus der Schweiz um, das sich an Plattformen wie das Geneva International Film Festival, das Sundance Film Festival oder Ludicious– Zurich Game Festival anschloss. Nun, da das «Match-Making-Modul» abgeschlossen wird, hat Engagement Migros entschieden, das angesammelte Wissen in einem «Match-Making Cookbook» zu veröffentlichen. Damit sollen die Organisatorinnen und Organisatoren von Veranstaltungen in Verbindung mit interaktiven Medien Rezepte für den reibungslosen Ablauf von Treffen zwischen Projektträgerinnen, Investoren, Produzentinnen oder Herausgebern erhalten. Pro Helvetia wird weiter Match-Making-Aktionen im Bereich interaktive Medien durchführen und diese zudem auf den Bereich Design ausweiten. Die Stiftung stellt daher dieses «Cookbook» zur Verfügung.

Über Engagement Migros

Der Förderfonds Engagement Migros ermöglicht Pionierprojekte im gesellschaftlichen Wandel, die neue Wege beschreiten und zukunftsgerichtete Lösungen erproben. Engagement Migros wird von den Unternehmen der Migros-Gruppe mit jährlich circa 10 Millionen Franken ermöglicht und ergänzt seit 2012 das Migros-Kulturprozent.

Andere Initiativen