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Alain Berset eröffnet den Schweizer Pavillon in Venedig

Bundesrat Alain Berset hat heute Nachmittag den Schweizer Pavillon an der 14. Architekturbiennale von Venedig eröffnet. Bespielt wird dieser vom Schweizer Kurator Hans Ulrich Obrist. Dieser hat ein Labor zur Reflexion von Zukunftsfragen rund um Architektur und Städtebau eingerichtet. Mit der Veranstaltungsreihe «Salon Suisse» im Palazzo Trevisan schafft die Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia, die für den Biennale-Auftritte verantwortlich ist, wiederum eine Plattform für den Wissensaustausch.

Begleitet von einem grossen Publikumsandrang hat Bundesrat Alain Berset heute Nachmittag den Schweizer Pavillon an der 14. Architekturbiennale feierlich eröffnet. Im Schweizer Pavillon in den «Giardini» lädt Hans Ulrich Obrist, einer der weltweit profiliertesten Schweizer Kuratoren, die Besucherinnen und Besucher zu einer Auseinandersetzung mit der jüngeren Architekturgeschichte ein. Stationen dieser Entdeckungsreise unter dem Titel «Lucius Burckhardt and Cedric Price – A stroll through a fun palace» sind die Arbeiten des Basler Soziologen Lucius Burckhardt sowie des britischen Architekten Cedric Price, der den nie realisierten «Fun Palace» plante. Die Retrospektive zu diesen beiden kurz nach der Jahrtausendwende verstorbenen Visionären, für deren Präsentation die Basler Architekten Herzog & de Meuron verantwortlich sind, will die Architektur und Raumplanung des 21. Jahrhunderts reflektieren. Obrist, der dafür bekannt ist, das Format der Ausstellung konsequent in Frage zu stellen, legt denn auch keine Schau im herkömmlichen Sinn vor. Vielmehr hat er den Pavillon in ein Labor zu Zukunftsfragen rund um die Rolle der Architektur in der Gesellschaft verwandelt. Der Schweizer Pavillon fügt sich damit ins Konzept von Rem Koolhaas ein, dem Direktor der diesjährigen Biennale, der alle Länderpavillon dazu eingeladen hat, einen Beitrag zur Reflexion der Moderne zu leisten.

Sommerakademie zur Architektur

Zu diesem Labor gehört auch eine Sommerschule zur Architektur, die «Swiss Summer School». Sie bringt Studierende mit einem weltweiten Netzwerk von Denkern und Forschern in Kontakt. Architektur-Hochschulen aus aller Welt werden je eine Woche im Pavillon verbringen und ihre Ergebnisse laufend publizieren. Den Anfang macht die ETH Zürich, später folgen etwa die Architectural Association School of Architecture (AA) aus London oder der Harvard University aus den USA.

Abendlicher Treffpunkt: «Salon Suisse»

Die heute eröffnete Biennale zieht jeweils Hunderttausende von Besucherinnen und Besuchern an und dauert noch bis am 23. November. Verantwortlich für den Schweizer Auftritt an dieser weltweit wichtigen Plattform für Architektur ist die Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia. Als zweites Standbein dient ihr neben dem Pavillon wiederum die Veranstaltungsplattform «Salon Suisse» im Palazzo Trevisan degli Ulivi. Dieser wird morgen im Beisein von Bundesrat Alain Berset eröffnet. Kuratiert wird das diesjährige Programm mit dem Titel «The next 100 years – Scenarios for an Alpine City State» von den in Zürich tätigen Architekten und Städteforschern Hiromi Hosoya und Markus Schaefer. An mehreren Veranstaltungsblöcken thematisiert der «Salon» bis im November Fragen des Städtebaus und der Urbanisierung.

Medienauskünfte: Isabel Drews , Kommunikation,

Tel. +41 44 267 71 51, Fax +41 44 267 71 06, idrews@prohelvetia.ch

Medienmitteilung der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia, 06.06.2014