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Alain Berset eröffnet morgen den Schweizer Pavillon in Venedig

Bundesrat Alain Berset eröffnet morgen den Schweizer Pavillon an der 15. Architekturbiennale von Venedig: Gezeigt wird das Projekt «Incidental Space» des Architekten und ETH-Professors Christian Kerez. Zusammen mit Fachleuten aus Forschung und Industrie hat er die Grenzen dessen, was heute in der Architektur dank neuer Technologien räumlich machbar ist, ausgelotet: Kerez und sein Team haben einen begehbaren Raumkörper geschaffen, der nur mit neusten Produktionsverfahren realisierbar war. Er erlaubt den Besucherinnen und Besuchern eine ganz aussergewöhnliche Raumerfahrung.

Morgen Nachmittag eröffnet Bundesrat Alain Berset in den Giardini von Venedig feierlich den Schweizer Pavillon an der 15. Architekturbiennale von Venedig. An der Architekturbiennale in der Lagunenstadt, die jeweils Hundertausende anlockt, werden in einem internationalen Kontext Fragen der Architektur, der Urbanistik und Raumplanung thematisiert.

Bespielt wird der Schweizer Pavillon vom Zürcher Architekten und ETH-Professor Christian Kerez. Für die Ausstellung im Schweizer Pavillon hat er mit der Kuratorin Sandra Oehy das Projekt «Incidental Space» entwickelt. Dieses will Kerez als Forschungslaboratorium zum architektonischen Raum verstanden wissen: Mit Spezialisten aus Forschung, Kunst und Industrie – mehrere Teams der ETH, darunter jenes des Bauingenieurs Joseph Schwartz, aber auch Kerez’ Studierende – sind durch das Zusammenspiel von Handwerk und modernsten 3D-Reproduktionsverfahren gemeinsam an die Grenzen des bislang in der Architektur Machbaren vorgestossen. Entstanden ist ein komplexer Raum mit einer durchschnittlich nur zwei Zentimeter messenden, selbsttragenden Betonhülle. Die Besucherinnen und Besucher des Schweizer Pavillons können den Raumkörper begehen und erhalten so ein ganz aussergewöhnliches Raumerlebnis. Mit seiner Ausstellung will Christian Kerez der Architektur Impulse geben, um Raum anders zu denken und, davon ausgehend, anders zu bauen. Der Schweizer Auftritt in Venedig wird von Pro Helvetia verantwortet.

Die Genferin Leïla el-Wakil thematisiert eine menschenwürdige Architektur

Parallel zum Auftritt der Schweiz im Pavillon organisiert die Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia, im Palazzo Trevisan degli Ulivi den «Salon Suisse». Diese Gesprächs- und Veranstaltungsreihe wird heute eröffnet. Gestaltet wird der «Salon Suisse» in seinem fünften Jahr von Leïla el-Wakil, Architektin, Kunsthistorikerin und Professorin an der Universität Genf. Im Fokus des Programms stehen Erbe und Tradition, Nachhaltigkeit, Fairness und Ethik als zu berücksichtigende Faktoren für eine künftige Architektur. Die 15. Architekturbiennale in Venedig dauert bis am 27. November.

Medienauskünfte: Isabel Drews, Kommunikation,

Tel. +41 44 267 71 51, idrews@prohelvetia.ch

Medienmitteilung der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia, 26.05.2016