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Alain Berset würdigt das Centre Culturel Suisse in Paris

Das mitten im Pariser Marais-Quartier gelegene Centre Culturel Suisse von Pro Helvetia feiert sein 30. Jubiläum. In einem Festakt eröffnet Bundesrat Alain Berset heute Abend die Jubiläumsproduktion «PerformanceProcess»: Sie präsentiert dem Publikum der Kunstmetropole Highlights der Schweizer Performancekunst – von den Pionieren der 1960 Jahre bis zu den Entdeckungen von heute.

Das Centre Culturel Suisse von Pro Helvetia im Pariser Marais-Quartier wird 30 Jahre alt. Im Rahmen der Feierlichkeiten würdigt Bundesrat Alain Berset dessen herausragende Bedeutung für den internationalen Kulturaustausch der Schweiz. Der Vorsteher des eidgenössischen Departements des Innern eröffnet heute ausserdem den Veranstaltungszyklus «PerformanceProcess». Das Centre Culturel Suisse (CCS) ist die älteste Aussenstelle der Schweizer Kulturstiftung im Ausland. Ein Auftritt in der weltweit führenden Kulturmetropole Paris ist mit viel Renommee verbunden und kann entscheidend zu einer künstlerischen Laufbahn beitragen.

Schweizer Performance: Von Jean Tinguelys Happenings bis heute

Mit «PerformanceProcess» haben die beiden Direktoren des Centre Culturel Suisse (CCS) in Paris, Jean-Paul Felley und Olivier Kaeser, für das Jubiläum ein neuartiges Format entwickelt. Es ist zugleich Ausstellung und Festival: Insgesamt 46 Schweizer Künstlerinnen und Künstler, Kompanien und Gruppen aus der bildenden und der darstellenden Kunst zeigen während der kommenden drei Monaten Werke und Dokumentationen rund um die Performance. Die Liste der auftretenden Kunstschaffenden präsentiert international renommierte Namen, bietet aber auch Entdeckungspotential: Mit von der Partie sind die in Genf lebende Tänzerin und Choreografin La Ribot, der in Kassel und München lebende Luzerner Künstler Urs Lüthi sowie der Ostschweizer Sprengkünstler Roman Signer. Zu entdecken sind auch weniger bekannte Künstlerinnen und Künstler wie Martina-Sofie Wildberger, Aldo Walker oder Anna Winteler. 12 Kulturschaffende erhalten jeweils während fünf Tagen eine monografische Ausstellung: Am Anfang dieser Reihe wird Jean Tinguely mit seinen 1960 geschaffenen autodestruktiven Maschinen in den Fokus gerückt. Für das Projekt «PerformanceProcess» hat das Genfer Architektur-Duo «Bureau A» die Räume des Pariser Kulturzentrums gestaltet. Und der Basler Grafiker Ludovic Balland erstellt in Echtzeit ein elektronisches Nachschlagwerk (www.pprocess.ch).

Sprungbrett für internationale Karrieren

Um in Paris Aufsehen zu erregen, braucht es aussergewöhnliche Ereignisse. Genau das garantiert das Direktoren-Duo Jean-Paul Felley und Olivier Kaeser mit seiner Programmation immer wieder. An der Rue des Francs-Bourgeois gelegen, einer der Lebensadern des Marais-Quartiers, hat das CCS trotz des starken Konkurrenzdrucks in der französischen Hauptstadt eine hohe Anziehungskraft: Über 40‘000 Besucherinnen und Besucher frequentieren das Centre jährlich. Ausserdem arbeitet es eng mit Pariser Partnern wie der publikumsreichen «Nuit Blanche», dem renommierten Centre Pompidou oder dem Musée Picasso zusammen.

Jubiläumspublikation zum 30. Geburtstag

Zum Abschluss des Jubiläumsjahres wird im Dezember eine Publikation zur Rolle und Wahrnehmung des CCS in den 30 Jahren seines Bestehens erscheinen. Beginnend bei den Vorbereitungen Ende der 1970er-Jahre ermöglicht sie einen Überblick über die Zeitspannen unter den vier Direktoren Werner Düggelin (1988-1991), Daniel Jeannet (1991-2002), Michel Ritter (2003-2008) sowie Jean-Paul Felley und Olivier Kaeser (2008-heute). Nebst Archivmaterial präsentiert die Publikation Beiträge zu 30 Kunstschaffenden, die das CCSP geprägt haben, verfasst von 30 renommierten Autorinnen und Autoren.

Mehr Informationen und hochauflösliche Pressebilder unter: www.ccsparis.com

Medienauskünfte: Isabel Drews, Kommunikation,

Tel. +41 44 267 71 51, idrews@prohelvetia.ch

Medienmitteilung der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia, 18.09.2015