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Blick nach vorne

Publiziert am: 06.06.2003

Der Stiftungsrat der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia hat gestern bestätigt, dass der Leitende Ausschuss die Ereignisse rund um die Arbeitsaufnahme des neuen Direktors Michel Ritter am Centre Culturel Suisse in Paris in Übereinstimmung mit dem Gesetz und den gültigen Reglementen bewältigt hat. Das oberste Gremium von Pro Helvetia versammelte sich, ausgerüstet mit einer ausführlichen Dokumentation zum Fall Ritter, unter der Präsidentschaft von Yvette Jaggi gestern in Zürich.

Doch die aktuellen Vorschriften entsprechen nicht mehr den Erfordernissen, wie sie die Leitung einer öffentlich-rechtlichen Stiftung von der Wichtigkeit einer Pro Helvetia mit sich bringen. Der Stiftungsrat hat sich deshalb im Laufe einer langen und konstruktiven Diskussion, moderiert von Vize-Präsidentin Yvonne Pesenti, darauf verständigt, die Arbeiten am künftigen Pro Helvetia-Gesetz zu beschleunigen. Es soll das Bundesgesetz von 1965 ablösen, das noch immer das innere Funktionieren der Schweizer Kulturstiftung bestimmt. Der Stiftungsrat wird Ende August zu einem Sonderplenum zusammentreten, um den Vorentwurf zu diskutieren, der leichtere Strukturen und Vereinfachungen der Entscheidungswege vorsieht. Sie hätten die Bewältigung der Krise in Paris erleichtert.

Der Stiftungsrat bedauert zutiefst die ungerechtfertigten Angriffe auf seine Präsidentin Yvette Jaggi, die über die Person hinweg immer auch die Stiftung treffen – und mit ihr die Hunderten von Kulturschaffenden, deren Arbeit sie jedes Jahr unterstützt.

Medienmitteilung vom 06.06.2003