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Dialog Schweiz – Polen: Das Schweizer Rahmenprogramm zur Buchmesse Warschau

Publiziert am: 26.04.2005

Die Schweiz ist Gast an der 50. Internationalen Buchmesse in Warschau (19. bis 22. Mai 2005). Aus diesem Anlass organisieren Präsenz Schweiz, die Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia sowie die Schweizer Botschaft in Warschau ein umfassendes Rahmenprogramm in Polen. Neben einem Schwerpunkt zur aktuellen Schweizer Literatur umfasst das Rahmenprogramm Beiträge aus den Bereichen Visuelle Künste, Film und Comic sowie eine Diskussionsreihe zu gesellschaftspolitischen Fragen. Mit diesen Veranstaltungen sollen die Beziehungen und der Austausch zwischen Polen und der Schweiz vertieft werden.

Zum Schweizer Auftritt an der Buchmesse Warschau vom 19. bis 22. Mai 2005 haben Präsenz Schweiz und die Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia ein Rahmenprogramm initiiert, das sich gegenwärtigem Kulturschaffen sowie aktuellen gesellschaftspolitischen Fragen widmet. So zeigt der Basler Kurator Philipp Kaiser im Centre for Contemporary Art in Warschau fünf Schweizer Künstlerinnen und Künstler der jüngeren Generation: Valentin Carron, Annelies Coste, Shahryar Nashat, Edit Oderbolz und Shirana Shahbazi. Peter Liechtis Filme wie «Hans im Glück» oder „Namibia Crossing“ touren als Retrospektive durch verschiedene Städte Polens. Die Ausstellung Comic-Land Schweiz führt durch Geschichte, Gegenwart und Eigenart der Schweizer Comic-Kultur. Die Frage, was denn so europäisch sei an den Europäern, diskutiert Adolf Muschg mit Jürgen Habermas und dem Politologen Aleksander Smolar.

Literarischer Dialog Schweiz – Polen

Das literarische Programm wird im Auftrag von Pro Helvetia vom Luzerner Kulturvermittler Adi Blum kuratiert. Eingeladen sind nicht nur Schweizer Autorinnen und Autoren, die ihr Schaffen in Polen präsentieren, sondern auch ihre polnischen Kollegen. In Paarlesungen trifft unter anderen die Westschweizer Autorin Sylviane Dupuis auf die Polin Marzanna Kielar, Zsuzsanna Gahse liest zusammen mit Radek Knapp, Hugo Loetscher mit Julia Hartwig und Peter Weber trifft auf Natasza Goerke. Gelegenheit zum Hineinhören in das literarische Zwiegespräch mit Polen gibt es in der Schweiz auch am Salon du livre in Genf (30. April), an der BuchBasel sowie an den Solothurner Literaturtagen (beide 6. Mai). Präsentiert wird die Sondernummer der Literaturzeitschrift Écriture zu Polen, und es finden Gespräche mit dem polnischen Lyriker Tomasz Rózycki, der Übersetzerin Katarzyna Leszczynska und dem Literaturkritiker Jan Zielinski statt.

Ein Engagement für Mittel- und Osteuropa

Der Gastauftritt an dieser wichtigen Buchmesse bildet den Auftakt eines mehrjährigen Schwerpunktprogramms von Präsenz Schweiz in Zentraleuropa. Pro Helvetia engagiert sich mit ihrer Aussenstelle in Krakau bereits seit über 12 Jahren für die kulturellen Beziehungen zwischen der Schweiz und Polen.

Kontakt:

Pro Helvetia: Sabina Schwarzenbach, Leiterin Kommunikation

T: +41 (0)44 267 71 39, E: sschwarzenbach@pro-helvetia.ch

Präsenz Schweiz: Sabina Giannoussios, Leiterin Kommunikation