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Die Parlamentarische Verwaltungskontrolle attestiert Pro Helvetia eine wichtige Tätigkeit

Publiziert am: 27.06.2006

Die Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia hat den Bericht der Parlamentarischen Verwaltungskontrolle (PVK) zuhanden der Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Ständerates (WBK-S) mit Befriedigung zur Kenntnis genommen. Die PVK kommt zum Schluss, dass sich die Stiftung durch Unabhängigkeit, hohe Fachkompetenz und starke internationale Beziehungen auszeichnet. Sie hält fest, dass Pro Helvetia eine unersetzliche Scharnierstelle zwischen der Kulturszene und der Politik darstellt. Pro Helvetia sieht sich insbesondere in ihren Sparanstrengungen und Prozessoptimierungen bestätigt. Sie nimmt die Empfehlungen der PVK an den Stiftungsrat zu weiteren Klärungen des Portfolios und strukturellen Vereinfachungen gerne auf.

In der Nachfolge der Causa Hirschhorn vom Dezember 2004 hat die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Ständerats bei der Parlamentarischen Verwaltungskontrolle (PVK) einen Bericht über Pro Helvetia in Auftrag gegeben, welcher deren Organisation, die Transparenz der Entscheidfindung sowie das Portfolio im Blick auf die laufende Gesetzgebung analysieren sollte. Der Bericht wurde der auftraggebenden Kommission am Montag 26. Juni von der PVK präsentiert.

Beurteilung der Stiftung durch die PVK

In ihrem Bericht wertet die PVK die Arbeit der Stiftung Pro Helvetia als wichtig und erfolgreich. Mit ihrem Jahresbudget von 33 Mio. CHF leiste sie einen wesentlichen Beitrag zur Förderung des schweizerischen Kulturschaffens. Insbesondere hebt die PVK hervor:

Die Auslandarbeit scheine insgesamt zweckmässig und erfolgreich.

Der bisherige Reformprozess habe eindeutige Verbesserungen gebracht.

Das Administrations- und Finanzmanagement seien professionalisiert worden.

Die stiftungseigenen Programme seien ein probates Instrument.

Empfehlungen der PVK an die Stiftung

Der Bericht der PVK mündet in zwei Reihen von Empfehlungen. Die eine richtet sich an den Gesetzgeber und gibt Hinweise darauf, wie das revidierte Gesetz über Pro Helvetia ausgestaltet sein müsste. Die andere Reihe von Empfehlungen richtet sich an den Stiftungsrat von Pro Helvetia und gibt Hinweise, wie das Profil der Stiftung bereits jetzt geschärft und mehr Transparenz durch klare Abläufe geschaffen werden könnte. Dazu gehören:

Vereinfachung der Förderpolitik

Deutlichere Schwerpunktsetzung in der Gesuchsbehandlung

Klarere Abgrenzung zwischen Kantonen, Städten und Pro Helvetia

Eine Prüfung der Zweckmässigkeit von Kulturzentren im Ausland

Der Leitende Ausschuss von Pro Helvetia betrachtet diesen Bericht als Chance und wird die Empfehlungen im Spätsommer mit dem gesamten Stiftungsrat diskutieren, um die nötigen Veränderungen in die Wege zu leiten. Die meisten empfohlenen Neuerungen aber werden, wie von der PVK erwähnt, erst mit der Einführung des Kulturförderungsgesetzes sowie des neuen Pro-Helvetia-Gesetzes (KfG und PHG) möglich.

Medienauskünfte: Sabina Schwarzenbach, Leiterin Kommunikation
Tel. +41 44 267 71 39, Fax + 41 44 267 71 06, sschwarzenbach@prohelvetia.ch

Medienmitteilung der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia vom 27.6.2006