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«Svizzera 240: House Tour»: Morgen wird die Ausstellung im Schweizer Pavillon eröffnet

Bundespräsident Alain Berset eröffnet am Freitag, 25. Mai, die Ausstellung des Schweizer Pavillons an der 16. Internationalen Architekturausstellung – La Biennale di Venezia. Die Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia hat nach einem Wettbewerb Alessandro Bosshard, Li Tavor, Matthew van der Ploeg und Ani Vihervaara für ihr Projekt «Svizzera 240: House Tour» mit der Realisierung der Ausstellung beauftragt.

Die Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia, verantwortlich für den Schweizer Beitrag an der Biennale in Venedig, hat das junge Architekten-Team der ETH Zürich Alessandro Bosshard, Li Tavor, Matthew van der Ploeg und Ani Vihervaara mit der Realisierung der Ausstellung im Schweizer Pavillon beauftragt. Der Auftritt ist dieses Jahr erstmals das Resultat eines öffentlichen Wettbewerbs. Das Projekt «Svizzera 240: House Tour» ist sowohl eine Recherche als auch eine spielerische Reflexion über Standards. «Der diesjährige Beitrag im Schweizer Pavillon greift eine der wesentlichen Fragen unserer Zeit auf: In welchem Verhältnis von Normen und Werten wird der menschliche Lebensraum definiert?», sagt Philippe Bischof, Direktor von Pro Helvetia.

Bundespräsident Alain Berset wird den Schweizer Pavillon an der Biennale di Venezia offiziell am Freitagnachmittag in den Giardini der Biennale in Anwesenheit von zahlreichen Persönlichkeiten aus der internationalen Architektur- und Kunstszene sowie aus Diplomatie und Politik eröffnen. Die internationale Architekturbiennale, die weltweit Referenzcharakter hat, lockt bei jeder Ausgabe Hunderttausende von Personen in die Lagunenstadt. In den Giardini, im Arsenale und im historischen Stadtzentrum von Venedig sind 63 nationale Beiträge zu entdecken.

Gleichzeitig zur Ausstellung im Schweizer Pavillon organisiert Pro Helvetia den «Salon Suisse», eine Veranstaltungsreihe rund um die zeitgenössische Architektur im Palazzo Trevisan degli Ulivi. Die vier Anlässe erstrecken sich über die ganze Zeit der Biennale bis zum 25. November 2018 und finden im Mai, September, Oktober und November statt. Das Programm der siebten Ausgabe des «Salon Suisse» mit dem Titel «En marge de l’architecture: Encounters beyond the discipline» wurde von Marcel Bächtiger, Tim Kammasch, Stanislas Zimmermann und Laura Tinti erarbeitet. Die vier Veranstaltungen bieten Gelegenheit, die Architektur aus Sicht von Philosophen, Anthropologinnen, Ingenieuren, Musikerinnen oder Schriftstellern neu zu denken.

Die künstlerische Leitung der internationalen Ausstellung unter dem Titel «FREESPACE» liegt bei den Kuratorinnen Yvonne Farrell und Shelley McNamara. Pro Helvetia unterstützt auch die Präsentation von Werken der Schweizer Architektinnen und Architekten Gion A. Caminada (Vrin-Cons), Miller & Maranta (Basel), Angela Deuber Architect (Chur), Aurelio Galfetti (Lugano und Bellinzona), Bearth & Deplazes Architekten (Chur und Zürich), Elisabeth & Martin Boesch architects (Zürich), Mario Botta Architetti (Mendrisio), Michele Arnaboldi Architetti (Locarno), Riccardo Blumer (Casciago – Varese, Italien), Sergison Bates architects (London, GB und Zürich), Valerio Olgiati (Flims), Atelier Peter Zumthor (Haldenstein), burkhalter sumi architekten (Zürich) unter den 71 im Arsenale ausgestellten Architekturschaffenden.

Medienauskünfte:
Marlène Mauris, Kommunikation,
Tel. +41 44 267 71 36, mmauris@prohelvetia.ch
Weitere Informationen und Bilder verfügbar unter www.biennials.ch.

Medienmitteilung der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia, 24.05.2018