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Gastland-Auftritt der Schweiz an Moskauer Literaturmesse

14 Literaturschaffende aus allen Schweizer Sprachregionen, darunter Charles Lewinsky, Corinne Desarzens, Andrea Fazioli und Arno Camenisch, vertreten unser Land an der diesjährigen «non/fiction» im Zentrum Moskaus. Erstmals ist die Schweiz Gastland an der bedeutendsten internationalen Literaturmesse Russlands, die heute ihre Türen öffnet.

Zu Sowjetzeiten galten die Moskauer Untergrundbahnen als fahrende Lesesäle. Und noch immer hat die Literatur in der russischen Gesellschaft einen hohen Stellenwert: In kaum einem anderen Land wird so viel gelesen wie in Gogols Heimat.
Ab heute erhält das Moskauer Publikum die Gelegenheit, 14 Schweizer Literaturschaffende persönlich kennenzulernen. Denn die Schweiz ist erstmals offizielles Gastland an der renommierten Literatur- und Sachbuchmesse «non/fiction» im Zentrum Moskaus – der bedeutendsten internationalen Buchmesse des Landes. Die Autoren Christoph Simon, Janine Massard, Andrea Fazioli, Arno Camenisch und der seit vielen Jahren in der Schweiz lebende, auf Russisch schreibende Mikhail Shishkin gehören ebenso zur Schweizer Delegation wie die Zürcher Verleger Ricco Bilger und Sabine Dörlemann oder die Lausanner Verlage «L’Age d‘Homme» und «Noir sur blanc».

In Schweizer Werken schmökern

Schwerpunkte des bis am 1. Dezember dauernden Schweizer Auftritts in Moskau sind die Mehrsprachigkeit und die Vielfalt der literarischen Landschaft der Schweiz. Die Literaturschaffenden bieten ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm, auch ausserhalb der Messe: Arno Camenisch liest in einem Pub, während der Westschweizer Eugène mit einer Performance zu erleben ist, und im Moskauer Künstlertheater «Der Bus» von Lukas Bärfuss gespielt wird. Am Messestand erhält das russische Publikum die Gelegenheit, in Schweizer Werken zu schmökern und diese in russischer Übersetzung zu erstehen. Im Hinblick auf den prominenten Gastlandauftritt haben russische Verlage zahlreiche Bücher, etwa von Peter von Matt, Catherine Lovey und Alberto Nessi, übersetzt.

Diese starke Schweizer Literaturpräsenz ist Teil des Kulturaustauschprogramms «Swiss Made in Russia. Contemporary Cultural Exchanges 2013-2015» von Pro Helvetia. Die Stiftung hat den Auftritt gemeinsam mit der Genfer Buchmesse «Salon du livre» und dem Schweizer Buchhändler- und Verleger-Verband (SBVV) realisiert.

Medienauskünfte: Sabina Schwarzenbach, Leiterin Kommunikation,

Tel. +41 44 267 71 39, Fax +41 44 267 71 06, sschwarzenbach@prohelvetia.ch

Medienmitteilung der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia, 27.11.2013