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Italianità in der Schweiz: Tagung im Wallis

In Sion kamen am 7. September 2016 rund hundert Vertreter aus Kultur und Politik sowie der italophilen und italophonen Gemeinschaft der Schweiz zusammen. Thema des von der Walliser Staatsrätin Esther Waeber-Kalbermatten eröffneten Podiumsgesprächs: die Italianità in der Schweiz. Seit 2012 gehört sie zu den lebendigen Traditionen des Kantons Wallis. Veranstaltet wurde die Tagung «Italianità e(s)t Suisse» von der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia und der Dienststelle für Kultur des Kantons Wallis. Ein temporäres Radio hat sie live übertragen.

Welche Art von Italianità ist in der Schweiz zu finden – und wie viel davon? Dieser und vielen weiteren Fragen widmeten sich am 7. September 2016 in der Mediathek Wallis in Sion rund hundert Akteure aus Kultur, Politik und Verbänden. Vertreten waren mehrere Interessengruppen, wie die parlamentarische Gruppe Italianità, die Association Italia-Valais oder die Coscienza Svizzera. Gemeinsam mit den übrigen Teilnehmern beleuchteten sie die zahlreichen Facetten der Italianità in der Schweiz und diskutierten Fragen rund um Identität und die damit verknüpfte politische Debatte.

Italianità im Wallis
Ausgangspunkt der Veranstaltung ist der regionale Kontext: 2012 wurde die Italianità auf Antrag des Kantons Wallis in die nationale Liste der lebendigen Traditionen aufgenommen, woran Staatsrätin Esther Waeber-Kalbermatten in ihrer Einführungsrede erinnerte. Charles Beer, Präsident von Pro Helvetia, brachte die nationale Perspektive ein: «Mit den Gastarbeitern, die einst aus dem Süden in die Schweiz kamen, hat auch die Italianità Einzug gehalten und ist heute ein fester Bestandteil der geschichtlichen, gesellschaftlichen, kulturellen und politischen Realität unseres Landes».

Unter dem augenzwinkernden Titel «Italianità e(s)t Suisse» bot die zweisprachig (auf Französisch und Italienisch) durchgeführte Tagung Gelegenheit zur Reflexion über die vielfältigen Verbindungen zwischen der Schweiz und dem Bel Paese, die historischen Ereignisse, die beide Länder verbinden, sowie die aktuelle Situation im Migrationsbereich. Zugleich bildete die Veranstaltung den Abschluss des 2013 von Pro Helvetia initiierten Programms «Viavai – Contrabbando culturale Svizzera-Lombardia» (www.viavai-cultura.net). Hauptziel von Viavai war die Stärkung der Zusammenarbeit zwischen Kulturschaffenden aus Italien und der Schweiz, genauer aus der Lombardei und den Kantonen Wallis und Tessin sowie der Stadt Zürich.

Die gesamte Tagung wurde vom mobilen Radio Tramontana live übertragen. Aufzeichnungen der Gespräche, Interviews und Berichte können auf www.radiotramontana.cc abgerufen werden.

Medienauskünfte:
Romain Galeuchet, Kommunikation,
Tel. +41 44 267 71 32, Fax +41 44 267 71 06, rgaleuchet@prohelvetia.ch

Medienmitteilung der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia, 07.09.2016