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Nach der Weltausstellung EXPO 2005: Schweizer Kultur auf Japan-Tournee


Publiziert am: 08.09.2005

Der Schweizer Pavillon an der Weltausstellung in Aichi schliesst Ende September seine Tore. Die kulturelle Schweiz aber bleibt für ein weiteres Jahr präsent in Japan. Das Kulturprogramm 0406 SWISS CONTEMPORARY ARTS IN JAPAN von Pro Helvetia startet ab Herbst 2005 seinen zweiten Teil. Ein Hauptereignis des 35 Projekte umfassenden Programms ist die Ausstellung «Höhenluft. Der Berg in der Schweizer Kunst», die von Beat Wismer, Direktor des Aargauer Kunsthauses, kuratiert wird. Ausgehend vom Motiv des Berges zeigt diese erstmals einen repräsentativen Überblick der Visuellen Kunst in der Schweiz vom 18. Jahrhundert bis heute.

Entstanden ist das zweijährige Kulturprogramm 0406 SWISS CONTEMPORARY ARTS IN JAPAN aus Anlass der Schweizer Beteiligung an der Weltausstellung in Japan. Es gibt dem japanischen Publikum vertiefte Einblicke in das aktuelle Schweizer Kunstschaffen und fördert Partnerschaften zwischen japanischen Veranstaltern und Schweizer Kulturschaffenden. Das Programm wurde im Herbst 2004 lanciert und dauert bis Oktober 2006. Insgesamt finden rund 35 Projekte verteilt über 20 japanische Städte statt. Beteiligt sind mehr als 100 Schweizer Künstlerinnen und Künstler aus allen Sparten. Das Programm mit einem Gesamtbudget von 2.5 Millionen Franken wird von Pro Helvetia in enger Zusammenarbeit mit japanischen und schweizerischen Partnern, SWISS FILMS, Präsenz Schweiz und der Schweizer Botschaft in Tokio realisiert.

Umfassendes Bild der Schweizer Kunst

Die Ausstellung «Höhenluft. Der Berg in der Schweizer Kunst» steht kurz vor ihrer Abreise nach Japan. Sie wird von Beat Wismer, Direktor des Aargauer Kunsthauses, kuratiert und in enger Zusammenarbeit mit dem Bunkamura Museum of Art in Tokio realisiert. Der Berg, das Gebirge und die Alpen prägen nicht nur die Topographie der Schweizer Landschaft, sie prägen darüber hinaus in einem viel umfassenderen Sinn die Wahrnehmung der Schweiz. So zeigt die Ausstellung über das Sujet des Berges hinausgehend ein repräsentatives Bild der Schweizer Kunst seit Ende des 18. Jahrhunderts bis heute. Sie startet am 29. Oktober in Matsumoto City, geht im Januar 2006 weiter nach Shimane/Matsue City und macht abschliessend im März 2006 Station im renommierten Bunkamura Museum of Art in Tokio. Die Ausstellung zeigt erstmals in Japan eine umfassende Übersicht an Schweizer Kunst der letzten 200 Jahre. «Höhenluft» wird vom Kanton Aargau mitfinanziert.

Weitere Projekte bis Herbst 2006

Weitere bedeutende Veranstaltungen der Projekte, die Ende September 2005 in Japan starten, sind die Ausstellung «small & beautiful» mit 400 Objekten des Schweizer Design von gestern und heute. Sie wurde für japanische Verhältnisse bearbeitet und mit lokalen Objekten ergänzt. Die Ausstellung «Comic-Land Schweiz» zeigt einen aktuellen Überblick über die Schweizer Comicszene. Japanische Mangazeichnungen werden den Arbeiten der zwölf Schweizer Comiczeichner gegenübergestellt. Eine Zusammenarbeit ganz besonderer Art haben die Dokumentarfilm-Festivals YIDFF von Yamagata (Japan) und Visions du Réel von Nyon gefunden. Asako Fujioka, die Programmverantwortliche des YIDFF und Jean Perret, Direktor von Visions du Réel (Nyon) haben unter dem Titel «all about me? Japanese and Swiss Personal Documentaries» ein gemeinsames japanisch-schweizerisches Filmprogramm gestaltet, das vom 7. bis 13. Oktober in Yamagata und im Frühling 2006 in Nyon zu sehen ist. Einen Überblick über das gesamte Programm von 0406 SWISS CONTEMPORARY ARTS gibt die Website www.dynamic-switzerland.jp und das 80-seitige Programmbooklet, das über info@pro-helvetia.ch in englisch/japanischer Version kostenlos bezogen werden kann.

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