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Neustart im Centre culturel suisse in Paris

Publiziert am: 16.01.2003

Erstes Programm des neuen Direktors Michel Ritter

Am 18. Januar 2003 eröffnet das von der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia geführte Centre culturel suisse in Paris (CCSP) sein erstes Programm unter der neuen Leitung von Michel Ritter. Der seit September 2002 als Direktor des CCSP tätige Ritter präsentiert im Rahmen einer interdisziplinären Veranstaltungsreihe bis Ende März 2003 in den Räumlichkeiten des 1985 gegründeten Kulturzentrums im Maraisquartier in Paris eine grosse Zahl von zeitgenössischen Schweizer Künstlern.

Ritter wird sich am Centre culturel suisse den neusten künstlerischen Tendenzen und Ausdrucksformen widmen, womit seine Arbeit als langjähriger Leiter des Zentrums für zeitgenössische Kunst Fri-art in Fribourg eine Fortsetzung findet. «Klassische» Positionen setzt er in Bezug zur Gegenwart. Mit dem Ziel, neue Formen der Kunstpräsentation zu entwickeln, will das CCSP interdisziplinäre Bezüge schaffen und die Kunstsparten auf fruchtbare Weise vermischen. Offene Räume und ein wandelbares Veranstaltungskonzept sollen dem flüchtigen, nicht auf Dauer angelegten Wesen zeitgenössischer Kunst Rechnung tragen. Im Zentrum der mehrwöchigen Veranstaltungsreihe steht die Frage nach dem Ort der Kunst und ihrer Bedeutung in der heutigen Zeit.

Mit seinem ersten Veranstaltungsprogramm «Mursollaici» verzichtet Ritter bewusst auf ein übergreifendes Thema. Der Titel – «mur», «sol», «là», «ici» verweist vielmehr auf die uneingeschränkte Präsenz verschiedener künstlerischer Ausdrucksformen nach dem Prinzip, dass den visuellen und plastischen Arbeiten die Wände gehören und der Boden den anderen Künsten. Die Ausstellung präsentiert Werke von über dreissig jüngeren Schweizer Künstlern, darunter Emmanuelle Antille, Sylvie Fleury, Yves Netzhammer und Monica Studer / Christoph v d Berg. Jeden Donnerstag Abend stehen bis zum 27. März 2003 Veranstaltungen aus den Bereichen Musik, Multimedia, Theater, Tanz, Performance, Literatur, Architektur, Mode, Wissenschaften und Technik auf dem Programm. Jeden Sonntag Abend werden Filme gezeigt. Vom 26. Februar bis 2. März bietet das Theater Arsenic aus Lausanne als eingeladene Institution Einblicke in seine aktuellen Produktionen.

Die Eröffnung von «Mursollaici» mit Beiträgen von Gilles Jobin, Heinrich Lüber, Yann Duyvendak, Stimmhorn und Natalia Solo-Mâtine findet in zwei Schritten statt, am Samstag, 18. Januar 2003 für geladene Gäste und am 19. Januar für die Öffentlichkeit.

Das detaillierte Programm von «Mursollaici» findet sich auf der Website der Centre culturel suisse unter www.ccsparis.com.

Medienmitteilung vom 16.01.2003