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Schweizer Beitrag zur Prag Quadriennale für Szenografie

Die Prag Quadriennale ist die wichtigste internationale Plattform für Szenografie. Im Vorfeld der nächsten Ausstellung 2015 finden erstmals nationale Veranstaltungsprogramme in ausgewählten Partnerländern rund um das Thema Szenographie statt. Mit dabei ist auch die Schweiz, die unter dem Titel «SharedSpace Switzerland» eine Entdeckungsreise in das Gebiet der Szenographie anbietet. Der Startschuss fällt am 7. Februar am Genfer Festival Antigel, wo sich Gewächshäuser, Schwimmbäder oder Busdepots temporär in Aufführungsorte für Musik und Tanzperformances verwandeln. Weitere Veranstaltungen folgen in Basel und Altdorf.

Die alle vier Jahre stattfindende Prag Quadriennale erkundet seit ihrer Gründung 1967 das Thema der Szenographie in seiner ganzen Breite – von der Lichtinstallation übers Kostüm- und Sound-Design bis hin zu Projekten im öffentlichen Raum. Ihr Kern ist eine Ausstellung von Künstlerinnen und Künstlern aus über 60 Ländern, die in ihrer 13. Ausgabe am 17. Juni 2015 eröffnet wird. Für die Organisation des Schweizer Beitrages ist die Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia verantwortlich. Sie hat ein fünfköpfiges Kuratorenteam mit der Gestaltung des Auftritts in Prag beauftragt. Dieses besteht aus Muriel Gerstner (Bühnenbildnerin), Eric Linder (Musiker, Kurator), Markus Lüscher (Architekt), Imanuel Schipper (Dramaturg, Kurator, Performance- und Kulturwissenschaftler) und Barbara Zürcher (Direktorin/Kuratorin, Haus für Kunst Uri).

Das Vorprogramm «SharedSpace Switzerland» in Genf, Basel und Altdorf

Die Prag Quadriennale lanciert für 2015 neu die Idee von nationalen Vorprogrammen. Sie will damit einem breiteren Publikum Einblick in aktuelle Tendenzen der Szenographie geben und den fachlichen Austausch stärken. Neben elf weiteren Ländern beteiligt sich auch die Schweiz mit der Veranstaltungsreihe «SharedSpace Switzerland». Sie startet am 7. Februar 2014 am Festival Antigel in Genf. Im Juni 2014 bespielen die Thementage performaCITY die Stadt Basel. Ein Jahr darauf im Juni 2015 wandelt sich das Haus für Kunst Uri in Altdorf zum Gesamtkunstwerk und wirkt als Echoraum zur gleichzeitig stattfindenden Prag Quadriennale. Begleitend werden in fünf Salongesprächen szenographische Fragestellungen vertieft diskutiert. In allen Veranstaltungen gilt die Aufmerksamkeit dem Teilen von Raum: Wie wird ein Busbahnhof zum temporären Aufführungsort für Tanz? Was erzählen uns Städte über die Geschichte und den Zustand unserer Gesellschaft und wie prägen diese Erzählungen unsere Zukunft? Wovon erzählt ein Bühnenbild? Beeinflusst die Szenographie einer Ausstellung unsere Teilhabe an der Kunst? Was ist ein gastlicher Ort? «SharedSpace Switzerland» bietet Antworten, wirft neue Fragen auf – und macht vielleicht neugierig auf einen Besuch in Prag im Juni 2015.

Weitere Informationen unter: www.sharedspace.ch 

Medienauskünfte: Sabina Schwarzenbach, Leiterin Kommunikation,

Tel. +41 44 267 71 39, Fax +41 44 267 71 06, sschwarzenbach@prohelvetia.ch

Medienmitteilung der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia, 29.01.2014