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Schweizer Länderbeitrag an der Prag Quadriennale 2015

Heute eröffnet Pro Helvetia den Schweizer Beitrag an der 13. Prager Quadriennale für Szenografie. Übergreifendes Thema der rund 60 Länderbeiträge ist der «shared Space», der öffentliche Raum und seine Um- und Zwischennutzung. Der Schweizer Auftritt sorgt auf dem Wenzelsplatz mitten im Prager Stadtzentrum für einen spektakulären Perspektivenwechsel. Im legendären Schwimmstadion Podolí taucht das Publikum in die Konzert-Performance der Schweizer Bands Sunfast und OY ein, die ein einzigartiges Raumerlebnis schaffen.

Die Prager Quadriennale ist die weltweit wichtigste Plattform für Szenografie. Heute eröffnet die 13. Ausgabe des bis 28. Juni 2015 dauernden Anlasses. Sie dreht sich um Fragen rund um den «shared Space», also den öffentlichen Raum und seine Um- und Zwischennutzung.

Der Schweizer Länderbeitrag wird erstmals von der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia verantwortet. Kernstück ist die von Markus Lüscher und Erik Steinbrecher entwickelte Installation auf dem Wenzelsplatz. Sie ist mehrere Hundert Meter lang, begehbar und sorgt so für einen Perspektivenwechsel auf den geschichtsträchtigen Platz im Herzen der tschechischen Hauptstadt. Der Schweizer Beitrag steht denn auch unter dem Titel «Under the Tail of the Horse». Er nimmt Bezug auf die Reiterstatue des heiligen Wenzels, die dem Platz seinen Namen gibt, und ein beliebter Treffpunkt für die Pragerinnen und Prager ist.


Akustische Wellen im Hallenbad

Einen Kontrast zu dieser architektonisch-räumlichen Intervention im Zentrum setzt heute Abend die Konzert-Performance im Schwimmstadion Podolí am Stadtrand. Entwickelt hat sie Eric Linder, der das Genfer Festival Antigel leitet. Die Schweizer Bands Sunfast und Oy bringen das imposante Hallenbad aus den 1960er Jahren mit seinem wellenförmigen Dach zum Schwingen. Das Publikum ist eingeladen, selber einzutauchen nicht nur in die akustischen Wellen sondern ins Wasser selber und damit ins Raumerlebnis.

Der dritte Pfeiler des Schweizer Beitrags sind die Fotoarbeiten von Iren Stehli und Rishabh Kaul im Festivalzentrum Cham Gallas Palace. Sie sind reflektierend und dokumentierend ausgerichtet und sollen bei den Festivalbesuchern Interesse auf die Schweizer Beiträge wecken.

Nicht nur in Prag, sondern auch im Haus für Kunst in Uri

Für all jene, die nicht nach Prag reisen können, zeigt das Haus für Kunst in Uri gegenwärtig die begehbare Installation des Burgdorfer Duos Lang/Baumann. Sie gehört ebenfalls zum Schweizer Länderbeitrag. Das Werk des Kollektivs lässt die Grenzen der Wahrnehmung zwischen Installationskunst, Plastik, Malerei und Architektur verschwimmen. Es entzieht sich so – ganz im Sinne der Prag Quadriennale – einer eindeutigen Zuordnung.

Mehr Informationen und hochauflösliche Pressebilder unter: www.prohelvetia.ch 

Medienauskünfte: Sabina Schwarzenbach, Leiterin Kommunikation,

Tel. +41 44 267 71 39, sschwarzenbach@prohelvetia.ch

Medienmitteilung der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia, 18.06.2015