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Werkbeiträge 2017: Liebesgedichte und Zukunftsfiktionen

Die Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia vergibt dieses Jahr 21 Werkbeiträge an Schweizer Autorinnen und Autoren aller vier Landessprachen. Dank der finanziellen Unterstützung können sie sich in Ruhe und während längerer Zeit einem literarischen Projekt widmen.

Insgesamt 126 Autorinnen und Autoren aus der ganzen Schweiz haben sich dieses Jahr für einen Werkbeitrag beworben. Für jede Landesprache wählte eine Jury diejenigen Projekte aus, die inhaltlich, stilistisch und konzeptuell am meisten überzeugten. 2017 unterstützt Pro Helvetia elf Vorhaben in deutscher, sieben in französischer, zwei in italienischer und eines in rätoromanischer Sprache. Sie werden mit einem Werkbeitrag von je 25’000 Franken gefördert.

«Wir dürfen uns auf ein breites Spektrum an literarischen Werken freuen», sagt Angelika Salvisberg, Leiterin Literatur und Gesellschaft bei Pro Helvetia. «Mit Lyrik, Prosa und Kurzgeschichten werden unterschiedliche literarische Genres abgedeckt, die auch inhaltlich und stilistisch überaus vielfältig sind». Die Palette reiche von der autobiografisch gefärbten Reflexion über gesellschaftspolitische Zukunftsfiktionen bis hin zu Liebesgedichten.

Eine ganze Reihe von vielversprechenden jungen Talenten überzeugte die Jurys: darunter Adam Schwarz, Ariane Koch oder Guy Chevalley. Mit Sibylle Berg, Dieter Bachmann, Antoinette Rychner oder Matteo Terzaghi erhalten auch etablierte Schriftstellerinnen und Schriftsteller einen Werkbeitrag. Dieses Jahr ist mit Andry Dumenic auch ein rätoromanischer Autor vertreten.

Die fertigen Manuskripte müssen innerhalb von fünf Jahren bei Pro Helvetia eingereicht werden. Um die neu entstandenen Bücher einer breiten Leserschaft vorzustellen, können Autorinnen und Autoren zusätzlich zum Werkbeitrag gemeinsam mit ihren Verlagen einen Promotionsbeitrag von maximal 4000 Franken beantragen. Schriftsteller und Schriftstellerinnen, die einen Werkbeitrag erhalten haben, können sich frühestens in vier Jahren erneut bewerben.

Folgende Autorinnen und Autoren erhalten 2017 einen Werkbeitrag und einen Beitrag an die Promotion der entstandenen Werke:

Deutsch
Sibylle Berg, Zürich
Dieter Bachmann, Zürich
Daniel Goetsch, Berlin
Roman Graf, Winterthur
Noëmi Lerch, Aquila
Ariane Koch, Basel
Adam Schwarz, Basel
Armin Senser, Berlin
Alain Claude Sulzer, Basel
Katharina Tanner, Basel
Bettina Wohlfender, La-Chaux-de-Fonds

Französisch:
Julien Bouissoux, Bern
Guy Chevalley, Plan-les-Ouates
Fabienne Radi, Genève
Antoinette Rychner, Valangin
Bertrand Schmid, Neuchâtel
Anne-Sophie Subilia, Lausanne
Sonia Zoran, Chexbres

Italienisch:
Maurizia Balmelli, Locarno
Matteo Terzaghi, Bellinzona

Rätoromanisch:
Andry Dumenic, Zuoz

Medienauskünfte: Lisa Stadler, Kommunikation,
Tel. +41 44 267 71 51, lstadler@prohelvetia.ch

Medienmitteilung der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia, 14.06.2017