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Diversität und Chancengleichheit im Kulturbetrieb

Resultate «Tandem Diversität» 2022

Photography and montage: Nadia Lanfranchi & Nina Oppliger

Im Rahmen der Thematik «Diversität und Chancengleichheit im Kulturbetrieb» lancierte die Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia 2022 die Ausschreibung «Tandem Diversität». Damit sollen Kulturorganisationen die Möglichkeit erhalten, ihre Strukturen zu durchleuchten und diversitätsorientiert auszurichten.

Die ausgewählten Kulturorganisationen arbeiten im Tandem mit Diversitätsexpert:innen ihrer Wahl zusammen. Auf diese Weise erhalten sie Ressourcen, steigern ihre Kompetenzen und entwickeln Methoden, um die Diversität und Chancengleichheit in ihren Betriebsstrukturen zu verbessern – gleichzeitig können sie nachhaltige Diversitätsmassnahmen testen. Eine externe Fachjury beurteilte die 13 eingegangenen Gesuche.

Auf Empfehlung der Jury vergibt Pro Helvetia 7 Beiträge:

  • an den Espace Culturel Le Nouveau Monde, Fribourg (CHF 31’000)
  • an die IG Rote Fabrik, Zürich (CHF 50’000)
  • an das Helmhaus Zürich (CHF 40’000)
  • an die Jazzwerkstatt Bern (CHF 12’000)
  • an den Kaskadenkondensator (KASKO), Basel (CHF 30’000)
  • an das Museum im Lagerhaus, St. Gallen (CHF 50’000)
  • an das Schauspielhaus Zürich (CHF 50’000)

Voraussetzung für eine finanzielle Unterstützung war die Teilnahme am von Pro Helvetia organisierten Workshop zur Thematik «Diversitätsprozesse in Kulturbetrieben». Der zweitägige Workshop findet auch dieses Jahr am 6./7. Juni 2023 statt.

Eine Vielfalt von Organisationen unterschiedlicher Grössen und Betriebsstrukturen kommen aus verschiedenen Teilen der Schweiz als Vertreter:innen vieler künstlerischer Disziplinen zum Workshop.

Folgende Organisationen haben 2022 am Workshop teilgenommen:

  • Espace Culturel Le Nouveau Monde, Fribourg
  • IG Rote Fabrik, Zürich
  • Jazzwerkstatt Bern
  • KASKO, Projektraum für aktuelle Kunst, Performance und Vermittlung, Basel
  • Kollektiv Frei_Raum, Bern
  • MASI Lugano
  • Museum im Lagerhaus, St. Gallen
  • oxyd-Kunsträume, Winterthur
  • Schauspielhaus Zürich
  • Tanzhaus Zürich
  • Theater Basel
  • Theater Stadelhofen, Zürich

In der Jury vertreten waren:

Miriam Camara, Diversitäts-Beraterin, Gründerin und Geschäftsführerin von akoma coaching & consulting, Berlin

Kijan Espahangizi, Historiker, Mitbegründer und Vorstandsmitglied von INES (Institut Neue Schweiz), Basel sowie Mitglied im deutschen Rat für Migration

Ivana Pilić, Diversitäts-Beraterin, Kulturwissenschaftlerin und Kuratorin von D/Arts – Projektbüro für Diversität und urbanen Dialog, Wien

Lisa Pedicino, Spezialistin Innovation & Gesellschaft, Pro Helvetia, Vorsitz (ohne Stimmrecht)