Kunst+ Thematische Veranstaltungen: unterstützte Projekte

Art+

Indicaziun: quest artitgel è disponibel mo per tudestg.

Verschiedene Brotsorten und Dips auf einem weißen Tischtuch.
“Inways of sharing” by Margaretha Jüngling

Thematische Veranstaltungen bringen verschiedene Sparten zusammen und wirken als Katalysator für neue Ideen, Begegnungen und Kooperationen.

2023 unterstützte Pro Helvetia vierzehn thematische Veranstaltungen in verschiedenen Regionen der Schweiz. Für eine Förderung infrage kommen Veranstaltungen in unterschiedlichen Formaten, wie Diskussionsreihen, Workshops oder Festivals, die sich auf ein bestimmtes Thema konzentrieren und geeignet sind, Impulse in Kunst und Kultur zu setzen.

Erfahren Sie hier mehr über zwei der unterstützten Veranstaltungen.


Tea Room Festival

Ziel des transdisziplinären Tea Room Festivals ist der Aufbau und Austausch von Arbeitstools zur Förderung von Minderheiten in Kultur und Gesellschaft als Grundlage für einen sozialen Wandel hin zu mehr Gleichberechtigung und Vielfalt in der Kultur. Das Festival versteht sich als Forum für das Lernen und den Austausch über Aktivismus im kulturellen Bereich.

Jede Veranstaltung besteht aus einem ersten Teil in Form einer Gesprächsrunde in intimem Rahmen zu einem kulturellen Thema. Den zweiten Teil bildet ein transdisziplinäres künstlerisches Programm, das Werke aufstrebender Künstlerinnen, Künstler oder Kollektive präsentiert, wie zum Beispiel die Tanz- und Spoken-Word-Performance von Anna Chiedza Spörri + collective.


foodculture days

Die foodculture days sind eine Plattform für den Wissensaustausch über Essen und Ernährung.

Im Fokus der Veranstaltung stehen die kulturelle und gesellschaftliche Bedeutung von Lebensmitteln sowie Überlegungen zu den Auswirkungen landwirtschaftlicher, ernährungspolitischer und ökologischer Strategien, sowohl auf lokaler als auch auf globaler Ebene. Als Kulturprojekt bringen die foodculture days verschiedene Sparten und Publika zusammen, um gemeinsam die intrinsischen Verknüpfungen zwischen Natur- und Geisteswissenschaften, der Kunst und der Gesellschaft zu erforschen. Die künstlerischen und transdisziplinären Projekte, die vorgestellt werden, beleuchten die enge Verbindung zwischen Ernährung und Ökologie und dem Wunsch nach mehr Sozial- und Umweltgerechtigkeit.

Der Hauptpavillon an der Seepromenade von Vevey lud die Öffentlichkeit zu Überlegungen und zum Austausch über Essen und Ernährung ein.

Menschen stehen um einen offenen Pavillon vor dem Genfer See und hören einer Rednerin zu.

An der Eröffnung präsentierte die Schweizer Künstlerin Margaretha Jüngling «Inways of sharing», eine essbare Installation, die unseren Umgang mit Lebensmitteln und deren zahllosen gesellschaftlichen, ökologischen und kulturellen Verflechtungen hinterfragt.

Verschiedenfarbige Sossen auf einem weissen Tischtuch.

Besucherinnen und Besucher waren eingeladen, sich am Buffet zu bedienen und so zu dessen kollektiver Vertilgung beizutragen.

Besucher essen die essbare Installation mit den Händen.

Während der Biennale wurden in verschiedenen Restaurants, Bistros und Cafés in ganz Vevey visuelle Kunstwerke gezeigt, die sich mit Fragen zu Lebensmitteln und Ernährungspolitik auseinandersetzen.

Menuständer vor einem Restaurant, im Hintergrund ist ein Kunstwerk aufgehängt.

Die Zusammenarbeit mit Veveys Gastronomie hob die Bedeutung von Restaurants als Orte der Geselligkeit und Kultur hervor.

Ein Mann schaut sich ein Kunstwerk im Restaurant an.

Über Kunst+

Im Rahmen von Kunst+ unterstützt Pro Helvetia Kollaborationen, die über den künstlerischen Bereich hinausgehen.

Fördermöglichkeiten: